Hausmesse bei Reil & Eichinger mit hoher Besucherresonanz

Hausmesse bei Reil & Eichinger mit hoher Besucherresonanz

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Mit einem zweitägigen Fest feierte das Unternehmen „Reil & Eichinger“ die Eröffnung seiner Rückewagen-Welt. Zahlreiche Gäste waren gekommen um die Vorführungen hautnah mitzuerleben und sich über die technischen Neuerungen zu informieren. Bereits in den Morgenstunden wimmelte es von Besuchern.

Markus Eichinger, Geschäftsführer von Reil & Eichinger, hieß auch im Namen seines Geschäftspartners, Tobias Reil, die Gäste in der Vorführhalle willkommen, unter ihnen Bürgermeister Karl Bley, den Geschäftsführer der Firma BMF, Aivo Saar, „die für uns die tollen Rückewägen baut“, den Exportleiter der Firma BMF, Margus Kerm. Vor über 16 Jahren sei die Reil & Eichinger GbR gegründet worden, aus welcher 2004 die „Reil & Eichinger GmbH & Co. KG“ hervorging. „2001 hatten wir noch unseren Schwerpunkt auf Industrie- und Werkzeugmaschinen sowie Brennholztechnik gelegt“, erinnerte Eichinger an den Werdegang. Heute sei das Kerngeschäft ganz klar die Forsttechnik: „Wir haben von drei Firmen den Generalvertrieb für Deutschland, das ist die Firma BMF aus Estland mit Rückewägen, die Firma ELKAER aus Dänemark mit hydraulischen Astsägen und die Firma JAK aus Finnland mit Fällgreifer. Desweiteren vertreiben wir unter unserem eigenen Namen Kegelspalter und unsere bekannten Reil & Eichinger Rückewägen“, gab Eichinger einen Überblick über das Geschäftsfeld. 

Warum macht eine Firma mitten in der Natur, umgeben von Wald, ein Testcenter in einer Halle? Diese Frage warf der Sprecher in den Raum und beantwortete sie so: Neue Ideen, Innovationen entstehen fast immer durch neue Aufgaben, Kundenwünsche, denn es wird kein Hersteller oder Produzent ein Produkt ändern, wenn keiner etwas reklamiert – wenn alles perfekt funktioniert. „Da ist es wie im Fußball – Never change a winning team. So ähnlich sei es auch gewesen als im Frühjahr dieses Jahres ein Kunde gekommen sei, um einen Rückewagen zu kaufen, vorher aber wollte er zwei Modelle testen. Er hatte eine ganze Mappe voller Angebote dabei, hatte sich aber dann doch für einen Rückewagen von uns entschieden. Nach dem Kauf habe ich nachgefragt, was denn nun ausschlaggebend dafür war einen Rückewagen von uns zu kaufen. Die Antwort: „Du warst der Einzige, der bereit war mir den Rückewagen auch vorzuführen. Es war klar um höhere Stückzahlen zu verkaufen, müssen wir mehr vorführen. Schnell sei klar gewesen, dass man ein Test-Center benötigt, unabhängig von der Witterung und eine Plattform, wo mehrere Leute Platz haben.

Die Rückewagen Welt besteht aus acht verschiedenen Rückewägen vom drei bis 17-Tonner, acht verschiedene Kräne  mit 4,20 bis 9,05 Metern, acht verschiedene Steuerungen, je vier verschiedene Greifergrößen und -varianten sowie einen Standard-Forstgreifer 0,15 – 0,26 sowie einen Erdgreifer für das Verladen von Schotter und einen Universalgreifer für Scheitholz und ähnlichem. Verbaut für die Halle wurden ein 15-KW-Aggregat mit 40 Litern pro Minute, ca. 200 Meter Hydraulikleitung, 150m Elektrokabel und 40 m³ Hackschnitzel, mehrere Ventile, Verteiler, Steuerblöcke, Netzteile für 12-V-Steuerspannung der Steuerungen. In der Halle sorge eine neue Brandmeldeanlage für mehr Sicherheit. Auch in den Umweltschutz sei investiert und die Energiefresser „Hallentiefstrahler“ mit 400 W gegen 100 bzw. 150 W LED ersetzt worden. Aktuell liegen die Verkaufszahlen bei 150 Rückewägen im Jahr, 2018 sollen es über 200 werden, und „das bei steigendem Wettbewerbsdruck“. Eichinger betonte: „Unser Ziel ist ganz klar die Nummer 1 in Deutschland zu werden.“

Bürgermeister Karl Bley sagte, die Begeisterung der beiden Jungunternehmer sei spürbar. Die Firma habe Innovation bewiesen und ihren Ideenreichtum umgesetzt. Er wünschte den Geschäftsführern mit ihrem Unternehmen, dass sie ihr hochgestecktes Ziel erreichen. Die Stadt Nittenau sei stolz, solche Unternehmen zu haben. Aivo Saar, Geschäftsführer von BMF, gratulierte zu diesem Neubau der Halle und dankte für die gute Zusammenarbeit und wünschte alles Gute für die Zukunft. Margus Kerm, Exportleiter von BMF, meinte, dass es unmöglich schien, so einen „Indoor-Forest“, diese Vorführhalle, zu errichten. Er sprach von einem exzellenten deutschen Markt und beglückwünschte die Unternehmer für ihre Innovation. Mit dem Durchschneiden des roten Bandes erklärte Eichinger die Ausstellung als eröffnet.  Sein Dank galt allen, die daran hart mitgearbeitet haben und erwähnte auch die Familie, die tatkräftige Unterstützung geleistet haben.


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