Höchstleistungen von Atemschutzgeräteträgern gefordert

Höchstleistungen von Atemschutzgeräteträgern gefordert

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Stefan Auburger und Tobias Schweiger erhielten das Atemschutzabzeichen der höchsten Stufe.

Am Samstag fand in Amberg die Abnahme des Atemschutzleistungsbewerbs der höchsten Stufe, Gold, statt. Zwei Atemschutzträger der Feuerwehr Wald stellten sich den hohen Anforderungen der Leistungsprüfung und bereiteten sich wochenlang intensiv auf diesen Prüfungstag vor. Die Voraussetzungen, um überhaupt teilnehmen zu können, verlangten den Teilnehmern ebenfalls einiges ab. So muss das Leistungsabzeichen-Löschwasser mindestens in der Stufe „Gold“ erreicht sein, das Atemschutzleistungsabzeichen in Silber, Kenntnisse in Erster Hilfe und ein sportlicher Nachweis sind erforderlich. 15 Atemschutztrupps aus der gesamten Oberpfalz kamen am Samstag nach Amberg. Die beiden Walder, Stefan Auburger und Tobias Schweiger, konnten die fünf Stationen fast fehlerfrei durchlaufen. An jeder Station wurde ihnen eine saubere zügige und durchdachte Arbeitsweise bescheinigt, was besonders im Atemschutzeinsatz von großer Bedeutung ist.

An Station 1 musste ein verunfallter Atemschutztrupp nach einer Mayday-Meldung aus dem ersten Obergeschoss gerettet werden. Eine Brandbekämpfung, ebenfalls im ersten Obergeschoss, musste an Station 2 gezeigt werden. Hier mussten die Prüflinge über eine Leiter aufsteigen und das benötigte Material dementsprechend nachziehen. Beide Aufgaben mussten unter Atemschutz, das heißt in voller Ausrüstung und somit gut 20 Kilogramm mehr absolviert werden. Das Atemschutzgerät wieder für den Einsatz vorzubereiten galt es in Station 3 unter Beweis zu stellen. Zudem mussten auch Fragen der Prüfer über das Atemschutzgerät, die Maske und die Atemluftflasche beantwortet werden. Kenntnisse in Erster Hilfe waren bei der vorletzten Station gefordert. Hier musste ein verunfallter Atemschutzgeräteträger schonend vom Atemschutzgerät befreit werden und in die stabile Seitenlage gebracht werden.

Bei der letzten Station galt es, das theoretische Wissen aufzuzeigen. 50 Fragen mussten richtig beantwortet werden. Am Ende beglückwünschte Bezirksfeuerwehrverbandsvorsitzender Johann Weber die Atemschutzgeräteträger und bezeichnete sie als Speerspitze der Feuerwehren im Einsatz. Er übergab ihnen das Leistungsabzeichen in Gold, mit dem Hinweis, es mit Stolz und Würde an der Uniform zu tragen.

 

 


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