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Beim Starkbierfest der Freien Wähler ging es zünftig zu

Freie-Whler-Starkbierfest-23-03-19-9 Die Loamsiader aus Neuhaus derbleckten die Brucker mit den in Gstanzln formulierten Anekdoten. (c) by Monika Schächerer

Bruck  Mit dem Starkbierfest wurden die Freien Wähler einer alten Tradition in der Fastenzeit mehr als gerecht. Der 1. Vorsitzende der Freien Wählergemeinschaft, Hans Beck, begrüßte die Gäste im Meisl-Saal. Darunter waren 1. Bürgermeister Hans Frankl, MdL Joachim Hanisch, MdL Kerstin Radler, der 2. Bürgermeister der Gemeinde Bodenwöhr, Albert Krieger, der FW-Fraktionssprecher vom Kreistag Martin Scharf. Als einzige Partei aus dem Brucker Marktrat war die CSU vertreten.

Zum Ausschank kam das süffige Starkbier der Rötzer Genossenschaftsbrauerei. Davon wurde auch ein Fass zur Eröffnung des Starkbierfestes angezapft. Für die leibliche Stärkung wurde Wurstsalat mit Brot, sowie Käse mit Breze angeboten. 

Die Band SMS, aus dem Landkreis Cham, sorgte mit Livemusik und Witzen für Unterhaltung und Stimmung. Mit einem zahlreichen Bühnenprogramm war ohnehin für gute Unterhaltung gesorgt. Drei junge Männer vom Trachtenverein „Enzian" Bruck bereicherten den Abend unter anderem mit einem Plattler zu der Ambos-Polka. Spontan holte Maximilian Hofmann auch Hans Frankl, Joachim Hanisch, Hans Beck und Anton Hartl nach vorne. Sie mussten sich in den Anfängen eines Plattlergrundkurses beweisen. Die Mädchen und Jungen der Kolping-Tanzgruppen sorgten mit ihren Choreographien für einen weiteren Höhepunkt. Beiden Gruppen wurden Zugaben abverlangt. 

Mit Evi Kugler, Andreas Krautbauer, Hans Seebauer und Hans Hummel zogen die „Loamsiada" aus Neuhaus in den Saal ein. Mit ihren Instrumenten wie der Teufelsgeige, zwei Akkordeons und einem Tenorhorn zogen sie die Zuhörer auf sich. Mit ihrem Lied: „Mia san die Loamsiada vo da Sunnaseitn" sangen sie sich gleich warm. Mit Gstanzln wie zu Roider Jackl's-Zeiten brachte Evi Kugler so manche peinliche Anekdote als Gstanzl dem Publikum nahe. Dem Lied „A Tröpferl geiht allweil danebn" ging die Erklärung des Scheibenwischerkontrollblicks voraus.


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Auch Bruder Johannes, alias Hans Beck, hatte noch so manche Begebenheit in seiner Fastenpredigt parat. Neben der Landes- und Gemeindepolitik bekamen auch Einzelpersonen ihr Fett weg. So kam die Sprache auf den gläsernen Aufzug und das Panoramafenster am Brucker Rathaus. Auch darauf, dass für Joachim Hanisch während des Wahlkampfes überall genügend Plakate hingen, ging der Fastenredner ein. Mit einem „Prost Gemeinde" von Bruder Johannes endete die Starkbierrede. 

So wurde den Gästen mit viel Programm ein kurzweiliger Abend geboten. In der Bar konnten mit Hochprozentigem angestoßen werden.

Für ein abwechslungsreiches Abendprogramm sorgten:

der Trachtenverein „Enzian" Bruck, die Mädchen- und Jungen-Tanzgruppe der Kolpingfamilie Bruck, Hans Beck als „Bruder Johannes", die „Loamsiader" aus Neuhaus und die Band SMS aus dem Landkreis Cham.

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