60 Jahre bei der Familie: Der Weißbier-Pate

60 Jahre bei der Familie: Der Weißbier-Pate

Mit Wasser und Getreide hat er schon sein Leben lang zu tun. Als Sepp Hackl 1939 in Ammermühle / damaliger Kreis Kötzting zur Welt kommt, treibt der Bach das Mühlrad des Vaters an, mit dem er das Korn und den Hafer der umliegenden Bauern zu Mehl verarbeitet. 1956 kommt  ein entscheidendes Element dazu: Der Hopfen. Der junge Müllner findet eine Lehrstelle bei Friedrich Jacob in der gleichnamigen Familienbrauerei im weit entfernten Bodenwöhr. 60 Jahre später ist der Hackl Sepp immer noch da – er gehört hierher, genau wie das Sudhaus und der Läuterbottich.

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Barcelona: Kultur und Meer

Barcelona: Kultur und Meer

Wo soll es im nächsten Urlaub hingehen? Warum nicht ein Städtetrip, vielleicht auch als Ergänzung zum Badeurlaub? Ob London, Paris oder Rom, gute Kondition ist eine der Voraussetzungen, um all die vielen Sehenswürdigkeiten zu sehen. Die meisten der Sehenswürdigkeiten sind gar nicht weit voneinander entfernt und fußläufig gut erreichbar.

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Claudia radelt sich grenzenlos frei in Ostbayern

Claudia radelt sich grenzenlos frei in Ostbayern

Geradelt ist Claudia Schaftner schon immer gern. Jedes Jahr hat sie dabei auch ein schönes Ziel für eine Tagestour anvisiert. So 50 Kilometer sind da überhaupt keine große Sache. Eine Strecke, bei der man sich auch mit dem Auto schon überlegt, ob man sich die Fahrt antun will. "Seit ich mein Trecking Rad hab, ist das alles kein Problem!", schwärmt die Verkäuferin aus Bruck in der Oberpfalz.

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Pilotprojekt: "Sprach-Navi" hilft im OP

Pilotprojekt: "Sprach-Navi" hilft im OP

Wie lassen sich Operationen noch sicherer gestalten? Wie lässt sich die medizinische Qualität erhöhen? Und wie kann eine Klinik die Abläufe so gestalten, dass sich die Patienten von der ersten Kontaktaufnahme über die OP bis zur Entlassung und darüber hinaus - so gut es geht - wohlfühlen? Dieser stetigen Herausforderung hat sich die Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe zusammen mit der Leipziger Prozesswerkstatt SPI (Surgical Process Institute) gestellt und jetzt in einem Pilotprojekt in der orthopädischen Chirurgie den Weg des Patientenkomplett strukturiert und digitalisiert.

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Von Süssenbach nach Ghana

Von Süssenbach nach Ghana

Vor 72 Jahren wurde Josef Renner in Untersteinbach bei Süssenbach geboren. Es war eine glückliche Kindheit. Über diese und seinen weiteren Lebensweg berichtete der Geistliche in seinem Buch „Ohne Christus wäre ich verzweifelt“, das 2013 erschien. Im selben Jahr feierte er auch sein 40-jähriges Priesterjubiläum. In seinem Buch gibt Josef Renner tiefe Einblicke in sein Leben und seinen Glauben. Er erzählt Episoden aus seinem Leben - von der Kindheit in Untersteinbach bis zu seiner Missionarstätigkeit in Ghana und Indien.

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VIDEO: Gunther Stangl, der „Storchenvater” von Nittenau

VIDEO: Gunther Stangl, der „Storchenvater” von Nittenau

Unser Herrgott hat einen großen Tiergarten – der Stangl Gunther auch. Auf seiner Ranch auf dem Rastberg bei Nittenau, wo der Besucher ein herrliches Panorama auf die Stadt hinunter genießt, scharrt, kräht, pfeift, grunzt, gurrt und wiehert alles fröhlich durcheinander. Eine Mitbewohnerin, die dem Landschaftsgärtner, Jäger und Naturfreund ganz besonders ans Herz gewachsen ist, macht dagegen nur sehr wenig Radau. Die zweijährige Stochendame wird wohl ihr Leben lang hier verbringen – Sommer wie Winter.

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Konrad Max Kunz: Drei Säulen der Kunst

Konrad Max Kunz: Drei Säulen der Kunst

Es ist ein kleines Zauber-Panoptikum hinter einer schmucken roten Fassade, nur einen Steinwurf von der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf entfernt, und doch ein bisschen versteckt. Die Konrad-Max-Kunz-Musikakademie besteht aus vielen verschachtelten, kleinen und großen Übungsräumen, Sälen und einer Bühne, die dank dunkler Gründerzeit-Möbelierung und liebevoller Gestaltung ein harmonisches Flair ausstrahlen.

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Wie setze ich einen Notruf richtig ab?

Wie setze ich einen Notruf richtig ab?

Ob Unfall oder medizinischer Notfall: Um schnellstmöglich Hilfe zu rufen, wählt man die Telefonnummer 112. Dass diese Notrufnummer seit 2003 sogar europaweit gilt, wissen laut Eurobarometer-Umfrage nur rund ein Viertel der Menschen in Europa. Um die lebensrettende Nummer bekannter zu machen, hat die EU deshalb den 11. Februar zum „Europäischen Tag der 112“ erklärt.

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Baugeschichtliche Erforschung der Stephanuskirche in Stulln

Baugeschichtliche Erforschung der Stephanuskirche in Stulln

Sie ist ohne Zweifel das älteste Bauwerk in Stulln: die Stephanuskirche an der Hauptstraße, von den Stullnern liebevoll die „alte Kirche“ genannt. Eine bauarchäologische Befundung, mit der Bürgermeister Hans Prechtl vor einem Jahr den Archäologen Dr. Mathias Hensch beauftragte, brachte interessante Erkenntnisse zu Tage. Eine Entstehung der Stephanuskirche bereits vor der erstmaligen urkundlichen Erwähnung des Ortes Stulln im Jahr 1174 ist sehr wahrscheinlich.

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Apokalypse im Taxölderner Forst

Apokalypse im Taxölderner Forst

Die 80er Jahre sind bunt und schrill. Die Neue Deutsche Welle rockt und Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU.  Glasnost liegt schon über dem kalten Krieg, als am 26. April 1986 in Tschernobyl der Atomreaktor hochgeht. Der Super-GAU! Die radioaktive Wolke zieht über weite Teile Deutschlands und Angst macht sich breit. Nun zeigt sich, welchen Preis wir für die Atomenergie, den vermeintlich günstigen Strom, im Falle eines Falles zahlen müssen. Rudi Sommer, Umweltschützer und heute Gemeinde- und Kreisrat, erinnert sich. An den Kampf. Gegen die WAA.

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Von untot bis übrigbliem

Von untot bis übrigbliem

“De Überbliema oder ois bleibt besser“  hieß der Kinofilm über das bayerische Speeddating in Cham, der letzten November in die regionalen Kinos kam und mehr Begeisterung fand, als es sich Autorin Gabriele Kiesl hätte träumen lassen. Der Film lief zwölf Wochen im Chamer Cine-World, auch sehr erfolgreich in der Regensburger Filmgalerie im Leeren Beutel und wurde, vor wiederum ausverkauftem Haus, im Münchner Theaterplatzl vorgeführt.  Gabriele Kiesl, gebürtige Münchnerin und im idyllischen Neubäu beheimatet, hat mit ihrem Drehbuch den Grundstein zu diesem Erfolg gelegt.

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Osterspaziergang ´86

Osterspaziergang ´86

Bilder: Privatarchiv Georg Mehltretter

Osterspaziergang - das sah 1986 ganz anders aus als heute. Gerodetes Gelände, Bauzaun: Die Spaziergänge wurden zum friedlichen Symbol des Widerstands. Tausende Menschen versammelten sich damals im Taxöldener Forst, um ihren Unmut gegen die Wilkür des Staates kund zu tun.

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Mike Goldhahn: Fischbacher organisiert "Flying help"

Mike Goldhahn: Fischbacher organisiert "Flying help"

Bilder: Siegfried Bruckbauer

Helfer aus unserer Region engagieren sich für Flüchtlinge im Mittelmeer - und sie sind frustriert. Am 6. April stand auf der Homepage der Hilfsorganisation Flying Help zu lesen: “Etwa 200 Menschen sitzen auf der Mittelmeerinsel Kos fest, davon etwa 60 im Gefängnis. Der Hotspot soll am 14.4. öffnen. Wir versorgen die Menschen nach wie vor mit Kleidung, Nahrung und Hygieneartikeln. Etwa 100 Euro werden täglich nur für Lebensmittel ausgegeben. Wir bitten weiter um Spenden.“

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Kindheit in Regenstauf

Kindheit in Regenstauf

Es ist ein Blick zurück in das Regenstauf der 1950er Jahre, und zwar ein Blick aus Kinderaugen. Wenn Burkhard Härtl, seit 2013 im Ruhestand und in Würde ergraut, in seinem behaglichen Freisitz hinterm schmucken Eigenheim an der Richard-Wagner-Straße von damals erzählt, blitzt der Lausbub von einst in seinem Blick auf. Es muss lustig gewesen sein.

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Einblicke in Notunterkunft - und in Schicksale

Einblicke in Notunterkunft - und in Schicksale

Jeden Tag sieht man es in den Nachrichten, Flüchtlinge kommen in Scharen nach Bayern. Aufgrund der Balkan- bzw. Italienroute hat der Freistaat mit Passau und Rosenheim eine Sonderrolle gegenüber anderen Bundesländern. Als südlichstes Bundesland haben hier viele den ersten Kontakt mit Deutschland. Schaut man sich die Flüchtlingszahlen in Deutschland an, so sind Bayern und Baden-Württemberg massiv betroffen, je weiter man in den Norden kommt, umso weniger untergebrachte Flüchtlinge werden es. Die Leistungsfähigkeit der Hilfskräfte und die Unterbringungsmöglichkeiten in Bayern sind an ihren Leistungsgrenzen angelangt. Seit fünf Wochen gibt es in Zeitlarn eine Notunterkunft, abgeschirmt mit einem großen Zaun und viel Security. Viele Bewohner fühlen solidarisch mit den rund 200 Asylbewerbern aus neun Nationen, die eine Verweildauer von vier Wochen in Zeitlarn haben.

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Die Nacht der Fledermäuse

Die Nacht der Fledermäuse

Ganze fünf bis zwanzig Gramm schwer, passen sie in jede Hand, die kleinste ihrer Art sogar in eine Streichholzschachtel. Tagsüber sind sie kaum sichtbar. Wenn es Nacht wird brechen sie zur Futtersuche auf und flattern lautlos dahin. Bei einer Exkursion nahe bei Asbach am Dachsberg begaben sich große und kleine Naturfreunde auf die Spuren der Fledermäuse.

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Wie macht man den wahrscheinlich besten Weissbier-Kalender der Welt?

Wie macht man den wahrscheinlich besten Weissbier-Kalender der Welt?

Graugänse schnattern neugierig vom Weiher heran, als Tanja die gusseiserne Wasserpumpe in Bewegung setzt. Vielleicht interessieren sie sich ja auch mehr für den schwarzen Mann mit Bart und Hut, der eifrig fotografiert - oder für das Weißbier, das fleißige Hände gerade nachschenken. Später, einige Meter entfernt, aber doch in einer völlig anderen Szenerie, lassen dumpfe Schläge das Kamera-Stativ erzittern. „Vüll z´ vüll Kraft“, kommentiert Konrad Uschold, als sich der Doppel-Weltmeister im Cross-Triathlon, Tom Kerner aus Burglengenfeld, am Dreschflegel müht. Die Bretter des Bodens wackeln.

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Eisenzeit: Überfall, Fluch und ein toter Führer

Eisenzeit: Überfall, Fluch und ein toter Führer

Der Mann ist seit 225 Jahren tot und kann sich immer noch aufregen. Und eitel ist er auch noch. Johann Georg Fuhrmann war vor seinem Ableben Oberverweser des Hüttenwerks in Bodenwöhr - wobei der Titel nichts mit dem bedauerlichen Zustand seiner körperlichen Hülle zu tun hat, sondern mit seiner Position als Stellvertreter des Kurfürsten am Ort. Mit dieser Feststellung des aus dem Sammelgrab am alten Friedhof entstiegenen Beamten begann für rund 30 Teilnehmer am Einheitstag ein spannender Trip an den Ufern von Hammer- und Weichselbrunner Weiher entlang durch 700 Jahre Eisenverhüttung.

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Geld vom Staat nur mit Qualitätskontrollen

Geld vom Staat nur mit Qualitätskontrollen

Die Energiewende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und der sparsame Umgang mit Energie-Ressourcen ist in vielen Bereichen des alltäglichen Lebens längst Normalität.

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Charmante Stadt mit Sucht-Potential: Bamberg

Charmante Stadt mit Sucht-Potential: Bamberg

Die Oma hätte es geliebt – und die Freundin aus England täte es auch: Kuscheln auf bequemen Sofas oder auf der Couch und eine heiße Tasse Tee in der Hand. Aber halt, damit an dieser Stelle gar keine Missverständnisse aufkommen: Ein Aufenthalt in der Weltkulturerbe-Stadt Bamberg ist nicht nur etwas für die ältere Generation oder Touristen, die ihr „Ganz Deutschland in sieben Tagen“-Programm abhaken möchten. Beileibe nicht! Bamberg ist jung, frisch, gemütlich und aufregend, wunderbar grün und ungemein gastfreundlich. Und zu sehen gibt es natürlich auch jede Menge. So viel, dass es gleich für mehrere Urlaube reicht.

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