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Kneitinger Keller: Wirt legte sich zum Anstich nieder

Kneitinger Keller: Wirt legte sich zum Anstich nieder

„O`zapft is“, hallte es am Freitag durch die „heiligen Hallen“ des Traditionsgasthauses Kneitinger Keller auf dem Regensburger Galgenberg.

 

Frank Gebhard hatte zum Bockbier-Anstich auf den Berg geladen. Seine Frau, die Kellnerinnen und Kellner, das Küchenpersonal und der Koch gaben nicht nur ihr Bestes, nein sie waren fröhlich und überaus zuvorkommend. Frau Gebhard begrüßte ihre Gäste überaus herzlich und ja, man hätte sie zur Begrüßung am liebsten umarmt. Der Saal füllte sich vehement und es war eine Stimmung, die ihresgleichen sucht. ...unter vorgehaltener Hand, tuschelte man, dies sei eigentlich der richtige, echte Bockbieranstich, nicht der am Arnulfsplatz.

Wirt Frank Gebhardverwöhnte seine Gäste mit einem halben Hendl mit einer Brezen, was will man mehr. Der Bock soll ja nicht gleich „stoßen“!

Der dunkelbraune Gerstensaft floss aber noch nicht, dazu musste sich der Wirt, traditionsgemäß, „flachlegen“. Frank, wie sie ihn ja alle gerne nennen, legte sich vor dem ersten Faß Kneitinger Bock erst einmal ehrfürchtig „flach“. Vier gestandene „Mannsbilder“ mit angeschwollenen Oberarmen hoben dann den Wirt, der den Zapfhahn und den Schlegel in der Hand hielt, in Richtung Faß. Ein Zucken, ein Rucken und auf einen Schlag hatte Frank Gebhard das Bier gezapft. Ein Hallo ging durch die durstigen Reihen und man ließ sich den Bock vom „Knei“ so richtig gut schmecken.

Nicht vergessen dürfen wir natürlich die Bayern-Band „die 6 lustigen 5“, die so richtig mit ihrer Blasmusik eine zünftige bayerische Atmosphäre zauberte.

 

 

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