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Polizei: Wildunfallgefahr steigt

Polizei: Wildunfallgefahr steigt

Symbolbild: (c) by Thorben Wengert/pixelio.de

Oberviechtach. Im Herbst passieren erfahrungsgemäß, vorwiegend während der Dämmerung und bei Dunkelheit im Bereich von Wald- und Feldrändern, die meisten Wildunfälle.

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Jahreszeitlich bedingt ist das Rehwild sehr aktiv und kann durch bis an den Fahrbahnrand heranreichendes, hohes Gras oft erst im letzten Augenblick erkannt werden. Dazu kommt ein hoher Bestand an Rehwild. Somit ist es nicht verwunderlich, dass heuer schon wieder zahlreiche Rehe ein Opfer des Straßenverkehrs wurden.

Hauptsächlich liegt es an den derzeit abgeernteten Feldern. Dem Wild wird somit das "Wohnzimmer" und damit verbunden die "Deckung" genommen. Wildtiere gehen zumeist in der Dämmerung auf Nahrungssuche, also genau dann, wenn in der dunklen Jahreszeit auch der Berufsverkehr auf der Straße ist.

Die Polizei bittet deshalb alle Verkehrsteilnehmer, extrem vorsichtig zu fahren, gut aufzupassen, bremsbereit zu sein und vor allem die Geschwindigkeit in den in Frage kommenden Bereichen zu reduzieren.

Sollte ein Tier auf der Straße oder am Fahrbahnrand auftauchen, dann:
▶️ ABBREMSEN
▶️ ABBLENDEN
▶️ LENKRAD FESTHALTEN und
▶️ LANGSAM VORBEIFAHREN!
Meist folgt einem Tier ein weiteres, daher auch diesbezüglich besonders gut aufpassen.
AUSWEICHEN sollte vermieden werden, häufig sind die Folgen dabei wesentlich höher, als bei einer Kollision mit einem Tier.

Passen Sie bitte ganz besonders auf in Streckenabschnitten, an denen vor Wildwechsel durch entsprechende Beschilderung gewarnt wird. Augen auf und Fuß vom Gas muss hier die Devise lauten.

Bereits heuer ereigneten sich einschließlich September im Dienstbereich der Polizeiinspektion Oberviechtach rund 140 Wildunfälle.

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