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Dank für die Ernte in Mappach - und für die gute Aufnahme in Bruck

Dank für die Ernte in Mappach - und für die gute Aufnahme in Bruck

Der Museumsverein Mappach feierte am Sonntag-Nachmittag wieder Erntedank. Rund um die Marktgemeinde herrschte zwar schmuddeliges Herbstwetter, was jedoch dem Besucherandrang auf dem Museumsgelände keinen Abbruch tat. Die Maschinenhalle reichte bei der ökumenischen Andacht wieder einmal nicht aus, um die vielen Besucher aufzunehmen. So war auch der Außenbereich sehr gut gefüllt, als die beiden Priester Andreas Weiß und Rainer Eppelein die heilige Messe begannen.

Zuvor begrüßte Museumsvereins-Vorsitzende Inge Gleixner die vielen Gäste. Sie meinte, der Wettergott sei in diesem Jahr kein Freund des Museumsvereins gewesen. Bei der Einweihung des Anbaus hatte man mit 38 Grad Celsius zu „kämpfen“ und nun mit 13.

In der Messe sprachen die beiden Geistlichen davon, dass der Mensch von Gott bestimmt wurde, sich die Erde untertan zu machen und die Armen an der Fülle der Ernte teilhaben zu lassen. Erfreut zeigten sich die beiden von der großen Präsenz der vielen Kinder vom St. Josefs –Kindergarten, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

Museumsleiter Dr. Alois Wittmann erinnerte anschließend an die Anfänge der Erntedankfeiern des Museumsvereins vor 38 Jahren und bezeichnete es als wichtigstes Fest im Vereinsjahr. Erntedank sei ein Stück heimatliche Tradition und passe gut in den Aufgabenbereich eines Museumsvereins. Er verglich den Menschen mit einem Baum, da beide ohne gute Verwurzelung nicht existieren könnten. So sei die Verwurzelung des Menschen, seine Heimat, auf die er stolz sei, egal in welchem Teil der Welt er leben würde. Wie es sei, die Heimat zu verlieren, könne man sich kaum vorstellen. In Bruck würden mittlerweile viele Menschen leben, denen dieses Schicksal wiederfahren sei, so Wittmann.

 

Auf Einladung des Museumsvereins waren an diesem Tag viele Asylsuchende bei der Erntedankfeier und bei ihrer zweisprachigen Rede dankten sie den Bruckern, insbesondere dem „Helferkreis Asyl“, für die gute Aufnahme in der neuen Heimat.

Bei der weltlichen Feier konnten die Besucher am schön gestalteten Erntewagen die häusliche Speisekammer und zugleich die Kasse des Museumsvereins auffüllen.

 

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