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Kirwa-Freude für jung und alt

Kirwa-Freude für jung und alt

Sollbach. Am Sonntag im Sollwegga Kirwazelt: Ab 11 Uhr waren die Gäste zum Frühschoppen eingeladen. „Lisa und die jungen Oberkrainer“ sorgten für die Unterhaltung. Lothar Stopf, ein Musikant davon, erklärte zwar, dass sie heute auch für 10.000 € im Olympiastadion in München hätten spielen können, aber sie hätten das Geld nicht zusammen bekommen. Dieser und andere Witze lockerten die ohnehin lockere Atmosphäre der Kirwabesucher.

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Mit gebackenen Karpfen, Gockerln vom Grill, Schnitzeln mit Kartoffelsalat, Rollbraten mit Knödeln und Salat, Lachs- und Fischsemmeln, Käse mit Breze, Bratwurstsemmeln, Currywurst und Pommes boten die Trachtler eine große Speisenauswahl zum Mittagessen an. Um die Mittagszeit war das Zelt wieder voll. Die selbstgebackenen Kuchen und Schmalzgebäcke von fleißigen Kuchenspenderinnen fanden nachmittags mit dem Kaffee reißenden Absatz. Besonders die von Maria Männer und Anna Maria Schächerer gebackenen Striezln gehören zur Sollwegga Kirwa wie die von Gaby Baier gebackenen 300 Kücheln.

Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheimes ist die Sollwegga Trachtenkirwa auch schon ein Pflichttermin. Mit mehreren Fahrzeugen ermöglichte die Freizeit- und Sozialbetreuerin Birgit Sperl, mit weiteren Fachkräften, den Seniorinnen und Senioren den Besuch der Kirwa. Anfangs wollte eine ältere Frau gar nicht zur Kirwa nach Sollbach mitfahren. Doch als ihr im Zelt dann gesagt wurde, dass nach dem Brotzeit machen die Rückfahrt stattfindet, sagte sie: „Was jetzt schon? Ich will aber noch da bleiben. Da ist’s so schön!“. Die Freude über die Musik, die gute Unterhaltung, die Bewirtung, war den Rentnern anzusehen. Seit 10 Jahren, seitdem Richard Wagensonner Vorstand ist, werden die Gäste des Seniorenheimes kostenlos mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Brotzeiten bewirtet. „Dies liegt mir sehr am Herzen!“, so der 1. Vorsitzende.

Rudolf Danhauser, Bewohner des Seniorenheimes, bedankte sich neben Birgit Sperl im Namen der Seniorinnen und Senioren für die Großzügigkeit und die Gastfreundschaft. Ab 16.30 Uhr spielte das Duo „top-music“ aus Zell für die Kirwagäste auf. Mit einer unglaublichen Auswahl wurden verschiedenste Musikrichtungen präsentiert. Mal mehr, mal weniger wurde dazu getanzt. Doch je später die Stunde heranrückte, umso mehr füllte sich die Tanzfläche.

Der „Böhmische Traum“ war ein viel gewünschter Titel und wurde auch jedes Mal, so wie weitere Musikwünsche, erfüllt. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass Lothar Kerscher gegen Ende des Abends die Krone des Sollbacher Königs aufgesetzt bekam, sozusagen als Musikerkönig. Am Montagmorgen um 9 Uhr hieß es dann für die Trachtler: Abbau des Kirwazeltes. Alle resümierten gleich: „Schee, woars wieder – die Sollwegga Kirwa!“. 

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