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Ehre und Premiere beim Schwandorfer Sport – Ernst Schober ausgezeichnet

Ehre und Premiere beim Schwandorfer Sport – Ernst Schober ausgezeichnet

Er übernahm den Stadtverband, als dieser noch die Widmung „für Leibesübungen“ trug. Unter seiner Ägide wurde der Titel geändert in „Stadtverband für Sport“, und dem stand er 23 Jahre lang vor. Für sein Engagement wurde am Abend Ernst Schober mit dem „Ehrenbrief des Stadtverbands für Sport“ ausgezeichnet, die höchste Form der Anerkennung.

In der Spitalkirche hob Laudator Alt-OB Helmut Hey Schobers Leistungen hervor. So fungierte er unter anderem 20 Jahre lang als erster Vorsitzender des FC Linde, zehn Jahre lang als erster Vorsitzender des Landkreissportverbandes Schwandorf, er organisierte zahllose Stadtmeisterschaften verschiedenster Sportarten und initiierte Wettbewerbe wie den Schwandorfer Charity-Stadtlauf und den Großen Preis beim Seifgenkistenderby. Auch die bekannte Sport-Gala geht auf Initiative von Ernst Schober zurück. Der Geehrte war in seiner Dankesrede sichtlich gerührt. Als Motivation auch in Zeiten, „wenn es mal ein Tief gab“, sagte Schober, dass er sich dann gerne ein Jugendturnier eines Sportvereins angesehen hätte. „Dann weiß man wieder, warum man es macht“, so Schober.
Premiere hatte eine neue Form der Auszeichnung in Schwandorf, die als „Verdienstmedaille des Stadtverbands für Sport“ an langjährige Vereinsvorsitzende insgesamt achtmal verliehen wurde. Ausgezeichnet wurde Kurt Bendler von den NaturFreunden (sic) Ortsgruppe Schwandorf, der unter anderem viele Rad- und Nordic-Walking-Touren organisierte.
Heinrich Engelhardt erhielt die Medaille für sein Engagement beim SV Haselbach, dem er lange Jahre vorstand. Auch beim Bau des Sportheims, als Schiedsrichter und Vorstandsmitglied des Stadtverbandes für Sport wurde Engelhardt gelobt.
Bei den Jurawanderern erging die Auszeichnung für vierzigjährige Vereinsarbeit an Johann Geck, der jeweils alle Details der Planung der erfolgreichen, jährlich stattfindenden Wandertage übernommen hat.
Den Aufstieg seines Klubs in die Landesliga Nord erreichte als Vorsitzender und als Spieler Günter Jehl für den Schachklub Schwandorf. Viele Vergleichskämpfe sowie Fahrten ins benachbarte Tschechien nach Sokolov und Prag hat Jehl organisiert. Ein großer persönlicher Erfolg war ein Remis gegen den ehemaligen Schachweltmeister Wladimir Kramnik.
Als das „Schwandorfer Gesicht des Schießsports“ bezeichnete Oberbürgermeister Andreas Feller den seit 1993 amtierenden 1. Schützenmeister des Schützenvereins Eichhorn Kronstetten, Alois Schlagenhaufer. Er wurde unter anderem für die Organisation, Planung und Bau des neuen Vereinsheims gelobt. Die finanzielle Planung und Koordinierung von Veranstaltungen, aufopferungsvolles Engagement bei der Nachwuchsarbeit sowie die Steigerung der Mitgliederzahlen hob Feller besonders hervor.
49 Jahre Vereinszugehörigkeit beim SC Weinberg sowie die Beteiligung an der Gründung des Fördervereins SC Weinberg Schwandorf waren Gründe für die Ehrung von Johann Sturm. Ebenso erwähnt wurden die über 500 Spiele im Junioren- und Herrenbereich, die Sturm absolviert hat, sowie sein Engagement als einer der dienstältesten Sportfunktionäre als Mitglied auch des BLSV und des BFV.
Neben Johann Zimmermanns seit 36 Jahren ununterbrochenen Tätigkeit als erster Vorsitzender beim SC Kreith-Pittersberg hob der Oberbürgermeister die Schaffung einer neuen sportlichen Heimat des Vereins hervor, die nun aus einem modernen Sportheim, zwei Fußball-Rasenplätzen und einer Tennisanlage besteht, hervor. Des Weiteren unterstützt Zimmermann seit Jahre ehrenamtlich den Stadtverband für Sport als Schatzmeister. Er ist seit 1975 Mitglied des SC Kreith-Pittersberg.
Bei einem Stehempfang klang der Ehrungsabend in der Spitalkirche aus, wobei bei den anschließenden Gesprächen immer wieder herauszuhören war, dass das sportliche Engagement in der Großen Kreisstadt seinesgleichen sucht und höchsten Stellenwert genießt. Der Vorsitzende des Sschwandorfer Stadtverbands für Sport Thomas Fink fasste das Motto des Abends mit einem Zitat zusammen: „Ehre, wem Ehre gebührt“.

Zwei Verkehrsunfallfluchten in Schwandorf
Vorhang auf und runter von der Bühne!