Freitag, 22. März 2019
ANZEIGE
Anzeige
Anzeige

PR-Reportage

17. März 2019
Teublitz
Reportage
Teublitz. Österliche Vorfreude im barocken Schloss: In der attraktiven Anlage des Sozialwerks Heuser lockt am Wochenende 6./7. April, jeweils von 13 bis 18 Uhr, wieder der traditionelle Kunstgewerbe-Markt mit all seinen Facetten nicht nur die Fans de...
17. März 2019
Nabburg
Reportage
Neusath-Perschen. Wie gerne werden die Oberpfälzer auf das phonetische „houhou" reduziert, wie wenig weiß der Durchschnittsdeutsche doch über sie. Ein wundervoller Ort, um sie mit Spaß und Entdeckerlust in ihrer Vielschichtigkeit kennenzulerne...
15. März 2019
Regenstauf
Reportage
Ramspau. Bei Fleisch und Wurst möchte sich jeder darauf verlassen können, dass er beste Qualität aus Meisterhand bekommt. Die Tiere sollen bis zur Schlachtung ein gutes Leben in der Region haben, und im Optimalfall kennt und schätzt der Kunde den Met...

Aktuell

15. März 2019
Nittenau
Region
​Die Stadt Nittenau freut sich über die Erfolge seiner Sportler. Einer von ihnen ist Robert Stangl, der sich im Goldenen Buch der Stadt verewigte. ...

Anzeige

Anzeigen Ostbayern-Profis

2 Minuten Lesezeit (469 Worte)
Empfohlen 

Kripo Weiden rollt Fall von 1976 wieder auf

Simulation-Monika-Frischholz-1976

Nach nunmehr 42 Jahren hat die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.Opf. eine neue Ermittlungsgruppe gegründet, welche das Verschwinden und den möglichen Tod der seit dem 25.05.1976 in Flossenbürg vermissten 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Die „EG Froschau" geht davon aus, dass das Mädchen ermordet worden ist. Das Bayerische Landeskriminalamt hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro ausgesetzt.

Am Dienstag, 25.05.1976, in den Nachmittagsstunden sahen verschiedene Zeugen die damals 12-jährige Monika Frischholz zum letzten Mal in ihrem Heimatort Flossenbürg, als sie vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof" ging. Dort wollte sie sich mit einem jungen Burschen treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin. Die im Jahr 1976 und 1986 geführten intensiven Vernehmungen, Ermittlungen sowie Überprüfungen von regionalen und überregionalen Spuren und Alibis führten bislang nicht zur Aufklärung des Sachverhaltes. Die Kripo Weiden erhielt jetzt einen interessanten Zeugenhinweis, der den Verdacht eines Tötungsdelikts nahelegt und gründete daraufhin die EG Froschau. Unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Armin Bock durchforsteten, studierten und überprüften in den vergangenen Wochen fünf Kriminalbeamte die damals erstellten polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Akten in allen Einzelheiten. Dabei bewerteten sie die Unterlagen nicht nur mit ihrem langjährigen Erfahrungsschatz aus dem Bereich der Mordermittlungen, sondern bedienten sich auch neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu Sexualmorden und der Einschätzung von Fallanalytikern der operativen Fallanalyse Bayern (OFA) aus München.


Anzeige

Die erfahrenen Beamten, teils Sachbearbeiter von „Cold-Case"-Fällen, kamen nun mit ihren Beratern und der Staatsanwaltschaft Weiden zu dem Schluss, dass das Verschwinden von Monika Frischholz als Mordfall nochmals geprüft werden sollte. Oberstaatsanwalt Bernhard Voit, stellvertretender Leiter der Staatsanwaltschaft Weiden i.d.OPf, leitet die Ermittlungen von Seiten der Staatsanwaltschaft. Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Kriminalbeamten der EG Froschau mittlerweile davon aus, dass Monika Frischholz am 25.05.1976 in den Nachmittags- oder Abendstunden noch in unmittelbarer Ortsnähe Flossenbürg auf ihren späteren mutmaßlichen Mörder getroffen ist. Der Ablageort ihrer Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden.

Monika Frischholz war damals 160 cm groß, hatte eine mittelschlanke Figur, trug halblanges, dunkelbraunes bis schwarzes Haar, und war bekleidet mit einer dunkelgrünen, langen Hose, einem gelben, kurzärmeligen Pullover und einer rot/schwarz gemusterten Strickweste. Zudem trug sie braune Halbschuhe.

Die EG Froschau ermittelt in alle Richtungen und bittet nun die Bevölkerung nochmals, vor allem damalige Zeitzeugen, die sich bis jetzt noch nicht gemeldet haben, um sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Mordes unter der Rufnummer 0961/401-291. Jeglicher noch so kleine Hinweis kann dabei für die Ermittler von großer Bedeutung sein. Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro aus. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt. Sie ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

Erpressungsversuch auf offener Straße in Regensbur...
„Unglaubliche Dynamik" an der OTH Regensburg

 

_____________________

Wer ist online?

Aktuell sind 3277 Gäste und keine Mitglieder online

Anzeige

Anzeigen

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok