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VIDEO: Ministerpräsident Markus Söder weiht Erlebnisholzkugel in Steinberg ein

020419-Sder-1 Bilder/Text/Video von Fabian Borkner

Steinberg am See. Seit Anfang des Jahres ist die größte begehbare Holzkugel der Welt am Ufer des Steinberger Sees von Weitem sichtbar; am Montagvormittag hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zusammen mit Finanzminister Albert Füracker das Freizeitprojekt nun offiziell eingeweiht. „Eines ist klar: das Zentrum von Bayern liegt heute in der Oberpfalz", sagte Söder unter großem Applaus der rund 200 geladenen Gäste.

Er sagte der Kugel voraus, dass sie zu einem Wahrzeichen der Region werden würde und nannte sie eine „einmalige Konstruktion". Zudem zeige ein solches Großprojekt, dass sich nicht nur alles „in München, und Tourismus nur in den Alpen" abspielen müsse. Die Kugel ist laut Söder ein sichtbares Zeichen für die Stärkung des ländlichen Raumes, der bayernweit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Mit einem solchen „Stempel für die Entwicklung der Region" steige auch für junge Menschen die Attraktivität, hierzubleiben. Der Ministerpräsident hob zugleich hervor, dass Tourismus ein Faktor unter vielen sei, mit dem die bayerische Staatsregierung die Förderung des ländlichen Raumes vorantreibe.


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Markus Söder outete sich als begeisterter Schwimmer und verriet, dass er bei seinen Touren durch das Land immer Schwimmsachen im Auto habe. „Im Sommer werde ich mal im Steinberger See schwimmen, der fehlt mir noch auf meiner Liste", so der Regierungschef. Mit Seitenblick auf den Finanzminister fügte er hinzu: „Der Albert hat gesagt, er will dann daneben joggen – mal sehen, ob das klappt!"


Albert Füracker sagte seinerseits, dass man sich bei der ersten Erwähnung des Vorhabens „nichts Rechtes darunter vorstellen konnte." Mittlerweile aber sei er „überwältigt von dieser Sensation mitten in der Oberpfalz." Die Errichtung der Holzkugel werde viele positive Sachen nach sich ziehen, so der Finanzminister, dessen Haus den Bau des Erlebnisparks mit einer Million Euro bezuschusst hatte.


Die Betreiber der inMotion PARK GmbH, Kim Kappenberger und Tom Zeller, zeigten sich nach der anstrengenden und durch manche Rückschläge verspäteten Bauzeit sichtlich erleichtert und zufrieden. „Ein Turm in Kugelform ist die am schwierigsten zu realisierende Architektur, aber mit Sicherheit eine der imposantesten", sagte Kappenberger. Außerdem betonten sowohl die Politiker als auch die Betreiber die gelungene Verbindung von Gesundheit, Bewegung und Natur beim Erlebnispark an der Holzkugel. Damit habe man nun eine 360°-Erlebniswelt am größten See der Oberpfalz geschaffen, hieß es.

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