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Bodenwöhrer pilgern zum Kreuzberg

6C695ED5-44A8-4835-9206-104E945725F4 253 Pilger beteiligten sich an der Wallfahrt „Bodenwöhrer Kreuz“ und trafen nach vier Stunden Fußmarsch am Schwandorfer Kreuzberg ein.

​Bodenwöhr/Schwandorf. Kurz vor acht Uhr standen die Wallfahrer aus Bodenwöhr an Christi Himmelfahrt vor dem Portal der Kreuzbergkirche in Schwandorf und mussten warten, bis die Pilger aus der Pfarrei St. Konrad Ettmannsdorf ihren Gottesdienst beendet hatten. Die Glocken des Marienmünsters begrüßten die Teilnehmer am 169. Pilgermarsch, der um 4 Uhr Früh  im 18 Kilometer entfernten Bodenwöhr begonnen hatte.

Die Wallfahrt „Bodenwöhrer Kreuz" geht auf ein Gelöbnis aus dem Jahr 1850 zurück, das die Gläubigen seitdem auch unter schwierigen Bedingungen einhalten. Im Gegensatz zum letzten Jahr, als die Teilnehmer bei schlechtem Wetter anmarschierten, blieb es diesmal trocken. Unter der aufgehenden Sonne pilgerte es sich leichter. 

Pfarrer Johann Trescher erteilte zu Beginn den Segen und reihte sich dann ein in die Gruppe der 253 Gläubigen, die sich über Neuenschwand, Meldau, Irlach, Kronstetten und Nattermoos dem Ziel näherten.

Zum neunten Mal führte Pilgerleiter Franz Singerer Regie. Das Kreuz trug Christian Kayl voran. Die Teilnehmer antworteten auf die Fürbitten der wechselnden Vorbeter. Nur beim Marsch durch Heselbach legten die Gläubigen eine zehnminütige Gebetspause ein. 

Beamte der Polizeidienststellen Neunburg v.W. und Schwandorf sowie Helfer des Roten Kreuzes Bruck und der Feuerwehr Bodenwöhr sicherten die Straßenübergänge ab. Nach der Messe waren die Pilger zum Frühstück im Bergfest-Zelt vor der Kreuzbergkirche eingeladen. Mit Bussen traten die Teilnehmer die Rückfahrt an.


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