1 Minuten Lesezeit (218 Worte)

Kugel: Parkplatz-Spannung vor Pfingstwochenende

D5DB721D-2937-40D8-A777-9093A8036023 „Zwei Euro für zwei Stunden Parken an der Steinberger Erlebniskugel“. Die Kritik der Autofahrer hält sich laut Bürgermeister Bemmerl in Grenzen.

Schwandorf. „Die Parkplatzsituation an der Kugel wird sich einspielen", ist Harald Bemmerl überzeugt. Er werde jetzt den Besucherstrom über Pfingsten noch beobachten und die Stellschrauben neu justieren, soweit dies erforderlich sei, kündigte der Bürgermeister bei der Gemeinderatssitzung am Dienstag an.



„Die Kritik an den Parkgebühren halten sich in Grenzen", sagt der Steinberger Rathaus-Chef. Es bestehe vielmehr das Problem, „dass manche Parker mit dem Automaten nicht zurechtkommen oder kein Kleingeld dabei haben". Dabei könne man am Automaten auch mit Karte bezahlen.

Gegenüber dem Parkplatz der Gemeinde hat ein Privatmann eine Fläche für 163 Stellplätze angelegt. Er stellte nun den Antrag auf Erweiterung um weitere 132 Parkboxen. Der Gemeinderat stellte den Antrag zunächst zurück und will in der Juli-Sitzung darüber entscheiden. Mit einer Reduzierung auf 110 zusätzliche Stellplätze könne sich der Gemeinderat einverstanden erklären, war der Tenor der Fraktionssprecher.

Der private Betreiber des Parkplatzes hat bereits einen Automatenaufgestellt, der Tickets zu den gleichen Bedingungen auswirft wie der Parkscheinautomat der Gemeinde. Mit einer Ausnahme: Er besitzt keinen Knopf für kostenloses Kurzparken von 15 Minuten. Diesen Service hat die Gemeinde für all jene eingerichtet, die nur schnell Karten für die Kugel oder Info-Material aus dem Tourismusbüro holen wollen. Die Besucher der Kugelwirtschaft zahlen für zwei Stunden Aufenthalt zwei Euro und bekommen die Hälfte erlassen, wenn sie in der Gaststätte etwas verzehren. 


Anzeige (Kreis Schwandorf)

Anzeige
Perschener Kirwa wirft Schatten voraus
BayWa siedelt sich in Schwarzenfeld an