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Merl macht mobil - am Schwandorfer Bahnhof

240719-Mobilitt-DB-SAD Markus Kassecker, Leiter Arbeitsgebiet Operations, Bahnhofsmanagement Regensburg, Walter Reichenberger, Leiter Bahnhofsmanagement Regensburg, Oberbürgermeister Andreas Feller, Thomas Merl, Taxiunternehmen Merl, Max zu Eltz, Fa. Max zu Eltz GmbH (Die Firma Max zu Eltz wird bis Ende des Jahres das Taxiunternehmen Merl übernehmen, es aber unter dem Namen „Taxi Merl“ weiterführen.)
Schwandorf. 

Auf kurze bis mittlere Frist ist nicht zu erkennen, dass der Schwandorfer Bahnhof größere Umbaumaßnahmen im Hinblick auf Barrierefreiheit erhält. Dennoch gibt es Wege, um Menschen mit Gehbehinderung, Rollatoren oder Rollstühlen den Weg zu den entfernter liegenden Bahngleisen zu ermöglichen. Hier unterstützt Taxi-Unternehmer Thomas Merl, wenn Not am Mann ist.

Passagiere mit Handicap können bis spätestens am Tag vor Reiseantritt unter der Telefonnummer 01806/ 512 512 anrufen und anmelden, wobei sie am Bahnhof genau Hilfe benötigen. Muss man zum Bespiel auf Gleis 5 und kann keine Treppen steigen, so wird eine entsprechende Streckensperrung ausgerufen, und man kann an den sonst gesperrten ebenerdigen Fußübergängen über die Gleise gebracht werden. Ebenfalls Hilfe gibt es beim Ein- und Aussteigen in höhergelegene Züge. Merl sagte bei der Präsentation seiner Leistungen, dass die Fälle, in denen er und sein Team gerufen werden, so verschieden gelagert seien, wie auch die Menschen selbst unterschiedlich sind. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass etwa 30 solche Anrufe Merl im Monat erreichen, im Juni waren es 29, im Mai 47. Insgesamt läuft die Kooperation seit Januar dieses Jahres.


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Der Leiter des Bahnhofsmanagements Regensburg, Walter Reichenberger, hob hervor, dass diese Leistungen für den Passagier kostenfrei sind, weil die Deutsche Bahn hierfür die Kompensation übernimmt. In anderen Städten unter seiner Zuständigkeit übernehmen dies beispielsweise auch das Rote Kreuz oder die Johanniter.
Oberbürgermeister Andreas Feller begrüßte die effiziente Zusammenarbeit. „Es funktioniert für die Betroffenen sehr gut", sagte Feller.

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