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Bienenweide bei Heilinghausen

Brgermeister-inspiziert-Blhstreifen-in-Heilinghausen-mit-Bauer-Ernst-Michael-und-MGR-Florian-Ernst Marktgemeinderat Florian Ernst, Bürgermeister Siegfried Böhringer und Bauer Michael Ernst inmitten der bunten Blühwiese (Foto: Monika Ernst)

Regenstauf. Auf einer gemeindeeigenen Fläche beim Ortsausgang Heilinghausen wurde dieses Frühjahr erstmalig eine Bienenweide gesät. Die Initiative hierzu kam von CSU-Marktgemeinderat Florian Ernst. Auf der Fläche blühen mittlerweile viele bunte Blumen der „Veitshöchheimer Blühmischung". Neben gelben Königskerzen steht die lilafarbene Phazelie und Sonnenblumen ragen ihre Köpfe in den Himmel empor. Die verschiedenen Blumenarten mit Blütezeiten von Mai bis Oktober blühen ein-, zwei- oder mehrjährig, so dass die kommenden fünf Jahre immer ein anderer Blütenteppich zu sehen ist.

Landwirt und Gemeinde arbeiten Hand in Hand

Vorbereitet hat das Feld der letzte Vollerwerbsbauer in Heilinghausen, Michael Ernst. „Wenn du da nachmittags vorbeikommst, summt und brummt es ganz laut in der Wiese", so Bauer Ernst.

„Um viele Bauern zu überzeugen, Blumenwiesen anzulegen, macht eine angemessene Entschädigung Sinn", argumentiert Bürgermeister Böhringer.



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5-jährige Blühmischung leistet Beitrag zur Artenvielfalt

„Mit dieser Blühwiese leisten wir einen kleinen Beitrag zum Artenschutz", betont Florian Ernst. Denkbar wäre auch noch eine Streuobstwiese mit alten Sorten in der Nähe. Somit würden sich die beiden Flächen im wahrsten Sinne des Wortes gegenseitig befruchten: Die Bienen finden Nahrung auf der Blühwiese und befruchten die naheliegenden Obstbäume. Diese Früchte wären dann wiederum Nahrung für Vögel und andere Tiere. Aber auch Wanderer kämen im Herbst z.B. in den Genuss eines Apfels oder einer Birne.

Jeder Bürger kann im eigenen Garten ein paar m² Bienenweide sähen

Der Markt Regenstauf geht so mit gutem Beispiel voran und appelliert auch an die Bürger, in ihrem Garten eine insektenfreundliche Umgebung z. B. in Form einer kleinen Blühfläche zu schaffen. „Die Gärten und Wiesen dürfen ruhig ein bisserl „schlampert" sein, so hat es der Wildlebensraumberater auf einer Tagung formuliert. Somit finden die Tiere wieder mehr Lebensraum und Nahrung zugleich.

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