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Weltkriegsbombe in Haselmühl entschärft

259A965E-1C05-4802-8E18-028D67C7FE3E Bilder: Pressedienst Wagner

Haselmühl. Am Mittwochnachmittag wurde in Haselmühl eine 225 kg-Weltkriegsbombe gefunden. Die Bombe konnte mittlerweile entschärft werden und die Sperrungen sind aufgehoben. Die Anwohner konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Von den Evakuierungsmaßnahmen waren etwa 1.500 Personen betroffen.

Am Mittwochnachmittag wurde im Ganghoferweg in Haselmühl, einem Ortsteil von Kümmersbruck, eine Weltkriegsbombe gefunden. Auf einem Privatgrundstück fanden gegen 14 Uhr Aushubarbeiten statt, bei denen der Sprengkörper aufgefunden wurde. Das hinzugerufene Sprengkommando der Firma Tauber stellte nach erster Sichtung fest, dass es sich wohl um eine amerikanische 225 Kilogramm-Bombe mit zwei Zündern und 112 Kilogramm Sprengladung handelt. Für die Entschärfung wurde ein Sicherheitsradius von 500 Metern festgelegt.

Rund 300 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst befanden sich im Einsatz. Sie evakuierten seit dem Nachmittag etwa 1.500 betroffene Anwohner, darunter auch ein Seniorenheim und andere hilfsbedürftige Personen. Erst gegen 23:20 Uhr waren die Evakuierungsmaßnahmen vollständig abgeschlossen.

Danach konnte der Sprengmeister mit der Entschärfung der Bombe beginnen. Diese gestaltete sich, nach Angaben des Sprengmeisters, als unkompliziert. Gegen 23.50 Uhr war die Bombe schließlich entschärft und konnte abtransportiert werden. Zeitgleich konnten die Sperren aufgehoben werden.

Von den Maßnahmen waren ca. 1500 Personen betroffen. Etwa 230 Personen davon fanden sich in der Betreuungsstelle in Amberg, Jugendzentrum „Klärwerk", ein. Die Evakuierung des Seniorenheimes betraf insgesamt 87 Personen. Fast alle konnten nicht selbständig die Einrichtung verlassen, weshalb umfangreiche medizinische Transport- und Unterbringungsmaßnahmen erforderlich waren.

Es befanden sich insgesamt rund 300 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und dem Rettungsdienst vor Ort. Besonders zu erwähnen ist, dass ein Großteil aus freiwilligen Helfern bestand, die mit vollem Einsatz tatkräftig unterstützten. Abschließend gilt ein besonderer Dank den betroffenen Anwohnern, die durch ihre Bereitschaft zum reibungslosen Ablauf beigetragen haben.


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