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Gewittersturm mit unliebsamen Folgen

Polizeiauto_by_Timo-Klostermeier_pixelio.de Bild: (c) byTimo Klostermeier, pixelio.de

​Weit über 20 Einsätze hatte die Polizeiinspektion Amberg im Zusammenhang mit dem Gewittersturm zu verzeichnen. Neben mehreren Überflutungen bereiteten insbesondere gestürzte Bäume Verkehrshindernisse.

Amberg. Vermutlich aufgrund des Unwetters wurde ein Schmorbrand an der Reklamebeleuchtung eines Hotels am Pfalzgrafenring am 19.08.2019, kurz nach Mitternacht, ausgelöst, der noch vor Eintreffen der Feuerwehr Amberg durch einen Mitarbeiter gelöscht werden konnte. Weiterer Personen- oder Gebäudeschaden entstand nicht, die Elektroinstallation im Wert von ca. 1000 Euro dürfte jedoch schwer beschädigt sein.

Kümmersbruck. Auf der B 85 stürzten am Sonntagabend, 18.08.2019, gegen 20.30 Uhr, kurz nach der Abzweigung zur Go-Kart-Bahn plötzlich drei Bäume auf die Fahrbahn unmittelbar vor einen Audi, dessen Fahrer wohl keine Chance hatte, zu bremsen und sich beim folgenden Zusammenstoß leicht verletzte. Während er ins Klinikum Amberg eingeliefert werden musste, kümmerte sich die Landkreisfeuerwehren vorbildlich um das Entfernen der Bäume und das Freimachen der Fahrbahn.

Ähnlich erging es kurz darauf einem 57j. Autofahrer, der von Amberg aus kommend in Fahrtrichtung Köfering auf der Kreisstraße AM 2 unterwegs war, als durch das Unwetter bedingt, ein Baum auf die Fahrbahn fiel. Beim Aufprall blieb der Mann allerdings unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand übrigens Totalschaden, jeweils in Höhe von ca. 6000 Euro.

Auch die Straßenmeisterei war unterwegs und beschilderte aufgrund der stark verunreinigten Fahrbahn. Überhaupt ist im Zusammenhang mit der Unwettersituation der höchst engagierte, erfolgreiche Einsatz der Feuerwehr, die stundenlang Straßen von blockierenden Bäumen befreite, hervorzuheben.

Freudenberg. Drei Stunden lang musste die Staatsstraße 2040 am 18.08.2019, ab 20.15 Uhr, gesperrt werden, nachdem einer von vielen aufgrund des Sturms fallenden Bäumen einen VW-Bus getroffen und Sachschaden in Höhe von ca. 50000 Euro angerichtet hatte. Bis zu 50 Feuerwehrleute der umliegenden Wehren beteiligten sich vorbildlich beim Freimachen der Straße und holten außerdem drei landwirtschaftliche Großmaschinen hinzu.

Ebenso riss die parallel verlaufende Stromleitung ab, so dass auch der Versorger tätig werden musste.


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