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Neu gegründete Musikschule Schwandorf

Musikschule-Neff Der Leiter der Musikschule, Peter Neff. Fotos von Rudolf Hirsch

Schwandorf. Aus der Musikschule der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung ist die „Musikschule Schwandorf e.V." hervorgegangen, die in der nächsten Woche ihre Arbeit mit 160 Schülern und 22 Lehrkräften aufnimmt. „Wir konnten sieben Ausbilder neu dazu gewinnen", sagte Schulleiter Peter Neff am Mittwoch bei der Programmvorstellung im Haus des Guten Hirten.

Die Schule bietet bereits eine „musikalische Früherziehung" für Vorschulkinder an. Sie will Peter Neff mit der Gründung einer Eltern-Kind-Gruppe und einer elementaren Grundausbildung für Ein- bis Dreijährige auf eine breitere Basis stellen. Die Kinder sollen mit der „elementaren Musikpraxis" vertraut sein, bevor sie ein Instrument lernen, so die Vorstellung des Musikerziehers. Er sucht ferner nach einem neuen, praxisbezogenen Ansatz für die „musikalische Späterziehung". Erwachsenen ohne Altersbegrenzung will Peter Neff den Wiedereinstieg erleichtern.


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Neu im Team der Ausbilder sind Veronika Miller-Wabra (Harfe), Lorenz Trottmann (Klavier), Michael Schaefer (Trompete), Stephanie Jung (elementare Musikpraxis), Anja Paulus (Querflöte) sowie Franziska Kiesel und Ariya Wibisono (beide Violine).

Bei der Gründungsversammlung im April in der Spitalkirche traten 23 Mitglieder dem neuen Verein bei. Sie wählten Cornelia Horsch zur ersten und Christina Fenk-Rester zur zweiten Vorsitzenden, Thomas Weiß zum Schatzmeister und Helmut Jehl zum Schriftführer und verabschiedeten eine Satzung, die ihnen der „Verband der bayerischen Sing- und Musikschulen" vorgegeben hat. Der Beitritt zur Dachorganisation mit 215 Schulen in Bayern und 16 in der Oberpfalz war Voraussetzung für eine staatliche Förderung.

Der Staat trägt zehn Prozent der Personalkosten für die aktuell 22 Lehrkräfte, den Rest teilen sich die Stadt und die Eltern der 160 Kinder, die an der Musikschule 21 verschiedene Musikinstrumente erlernen können. Die Stadt Schwandorf steuert jährlich 74 000 Euro bei. Dafür bekommt sie im Vorstand ein Mitspracherecht. „Durch die Subventionierung sind die Kursgebühren günstiger geworden", so die frohe Botschaft der zweiten Vorsitzenden Christina Fink-Rester an die Schüler und deren Eltern.

Die Musikschule ist derzeit unter beengten Verhältnissen im Haus des Guten Hirten untergebracht. Der Vorstand drängt deshalb auf eine rasche Lösung der Standortfrage. Für Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld ist das „eine politische Entscheidung", die noch zu treffen sei. Der Verbleib am jetzigen Standort sei für dieses Schuljahr gesichert, betont Christina Fink-Rester, „wenn auch unter erschwerten räumlichen Bedingungen".

Die neu gegründete „Musikschule Schwandorf e.V.“ nimmt in der nächsten Woche den Unterricht auf.

Schulleiter Peter Neff sucht den Kontakt zu den Blaskapellen der Stadt und plant mit ihnen gemeinsame Konzerte. Außerdem bietet er den Mitgliedern der Blaskapellen Einzel- und Gruppenunterricht an der Musikschule an. Zum bayerisch-böhmischen Kulturfest im nächsten Jahr in Schwandorf will der Leiter der Musikschule das Orchester „Grenzenlos" neu beleben und sich in das Programm einbringen. Das Angebot der Musikschule ist breit gefächert und reicht von der Stimmbildung bis zum Chorgesang und vom Ensemble- bis zum Orchesterspiel.

Die Musikschule "veranstaltet am kommenden Dienstag, den, 17. September, einen Informationsnachmittag für die Erziehungsberechtigen und die Kinder. Um 15 Uhr stellt Leiter Peter Neff das Konzept der Eltern-Kind-Gruppe vor, Anschließend um 16 Uhr erläutert Stephanie Jung das Programm der musikalischen Früherziehung. Die Veranstaltungen finden im Vorraum der Klosterkirche im Haus der Guten Hirten statt. Zutritt ist über den Kircheneingang. Eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich. Wer sein Kind für den Instrumental-, Gesangs- oder Elementarunterricht anmelden möchte, kann dies unter 0171/2109230 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! tun.

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