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Neue Schulleitung an der FOS

005CEF6D-6788-4305-9D8B-9490E2903D25 Die neue Doppelspitze der FOSBOS: Dr. Michael Völkl (rechts) ist neuer Schulleiter, Dr. Christian Huber (links) sein Stellvertreter.

Schwandorf. Die Aufteilung des Beruflichen Schulzentrums Oskar von Miller in die Bereiche „BSZ I" (Berufsschule) und „BSZ II" (Berufliche Oberschule FOSBOS) hat zu personellen Veränderungen geführt. Weil der bisherige Stellvertreter Dr. Michael Völkl zum Leiter der „FOSBOS" aufstieg, musste die Position des Vertreters neu besetzt werden.

Den Zuschlag erhielt Dr. Christian Huber (46), der nach fünfjähriger Mitarbeit am „Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung" (ISB) in München an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrt. Der in Nittenau wohnende ledige Studiendirektor machte eine steile Karriere. Er besuchte die Realschule in Roding, ließ sich zum Kommunikationselektroniker ausbilden, machte an der Fachoberschule in Schwandorf das Abitur, nahm ein Diplom-Studium in Mathematik und Physik auf und leistete seine Referendarzeit am Gymnasium in Straubing ab.

Christian Huber wechselte dann die Schulart und unterrichtete acht Jahre an der „Beruflichen Oberschule" in Schwandorf, die den Beinamen „FOSBOS" trägt. Dann nahm er das Angebot aus München an. „Es hat mich gereizt, an den neuen Lehrplänen für die FOSBOS mitzuarbeiten", erklärt der Mathe-Lehrer, der nun im Unterricht die Theorie in der Praxis umsetzen kann.

Während Christian Huber den Rang des Studiendirektors bereits erreicht hat, wartet Schulleiter Wolfgang Völkl auf die Beförderung zum Oberstudiendirektor. Welche Schwerpunkte setzt die neue Doppelspitze an der Schule mit 620 Schülern und 60 Lehrkräften. „Die Wertschätzung der Jugendlichen ist uns ganz wichtig", erklärt Michael Völkl. Ein Anliegen ist es ihm, die Mädchen stärker für die MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu begeistern.

Dem BSZ II ist auch die Wirtschaftsschule zugeordnet, die im Grund- und Mittelschulgebäude Wackersdorf ausgelagert ist. Schulleiter Michael Völkl gab dazu drei Neuerungen bekannt. Mit Beginn des Schuljahres startete die Schule das zweistufige Modell 10./11. Jahrgangsstufe. Bei den 24 Schülern der neu gebildete Klasse handelt es sich um Mittelschulabsolventen oder Realschulabbrecher, die in zwei Jahren die mittlere Reife erwerben können.

Eine Aufwertung verspricht sich der Schulleiter von der Erweiterung der Wirtschaftsschule um eine Jahrgangsstufe. Ab dem Schuljahr 2020/21 bietet die Schule den Einstieg bereits ab der sechsten Klasse an. Michael Völkl weiter: „Wir werden das Kooperationsmodell mit der Mittelschule Wackersdorf beenden und die Wirtschaftsschule auch räumlich in die FOSBOS eingliedern". Zuletzt hatten Lehrer der Mittelschule Wackersdorf teilweise auch an der Wirtschaftsschule unterrichtet.


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