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Kallmünz: Freie Wähler für Kreisverkehr

Kallmnz---Kreisverkehr---mei Unübersehbar gefährlich: Gemeinsam mit Landtagsabgeordnetem Tobias Gotthardt (rechts) plädiert Kallmünz 2. Bürgermeister Bernhard Hübl für eine Kreisel-Lösung an der Kreuzung bei der Kläranlage.
Kallmünz. Es kracht hier regelmäßig: Am Schnittpunkt der Staatsstraßen 2165 und 2235 bei der Kläranlage sorgt eine Umstellung der Vorfahrtsregeln für allerlei Unmut und Gefahrenquellen. Dem wollen die Freien Wähler in Kallmünz nun ein Ende setzen. Vor Ort hat 2. Bürgermeister Bernhard Hübl den Landtagsabgeordneten Tobias Gotthardt gebeten, sich mit ihm für eine Kreisel-Lösung an der Stelle einzusetzen.
„Die jetzige Situation ist den hohen Fahrzeugzahlen – vor allem dem stetig zunehmenden Schwerlastverkehr – einfach nicht mehr gewachsen", sagt Hübl. Mit Errichtung des geplanten Besucherparkplatzes in den Naabauen verschärfe sich das zusätzlich. Gotthardt verspricht Unterstützung: „Ich werde das zeitnah mit den Verantwortlichen im Straßenbauamt diskutieren." Spontan, so Gotthardt, erscheine auch ihm eine Kreisverkehr-Lösung als bessere Variante: „Sie entschleunigt in einem schon heute sensiblen Straßenabschnitt vor den Toren des Marktes und bietet gerade für den von der A3 her kommenden Lastwagenverkehr die bessere Variante."

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Wie gefährlich Lkw, genauso aber auch landwirtschaftliche Fahrzeuge heute in der kurzen Rechtsabbiegerspur Richtung Burglengenfeld stehen, haben Gotthardt und Hübl dann auch live erlebt: „Es braucht nur einen LKW oder ein landwirtschaftliches Gespann, schon stehen die Anhänger gefährlich in die Staatsstraße 2165 hinein", sagt Hübl. In Vorgriff auf den geplanten Besucherparkplatz in den Naabauen schlägt er vor, dessen Einfahrt später auch über den Kreisverkehr zu regeln – „wir haben sonst eine unübersichtliche und gefährliche Häufung von Zufahrten in diesem Bereich".

Zudem, so Gotthardt, „bietet ein Kreisverkehr beste Möglichkeiten für eine künstlerisch ansprechende Visitenkarte Kallmünz in absoluter Premiumlage", den man entsprechend gestalten könne. Neben den Gesprächen mit dem Straßenbauamt will Hübl einen entsprechenden Antrag schon in der nächsten Sitzung des Marktrates einbringen: „Wir machen Druck, wir wollen eine Lösung."

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