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„Position R9 – Florian Toperngpong“ und „100 Fundstücke, die die Welt erklären“

Fotos-von-Florian-Toperngpong Fotos von Florian Toperngpong

Regensburg. Florian Toperngpong ist ein echtes künstlerisches Allroundtalent. Seit fast zwei Jahrzehnten ist er schon im kulturellen Sektor aktiv und wurde deshalb 2018 mit dem Kulturförderpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Dabei fällt immer wieder durch seine Kreativität auf, mit der er seine unterschiedlichsten Projekte gestaltet.

Schon gleich zu Beginn seiner Karriere setzte Toperngpong mit seiner Aktion „Klaut Kunst" Akzente und rief damit sogar kurzfristig die Staatsanwaltschaft auf den Plan. Am Ende war es dann aber doch nicht so dramatisch, wie es zunächst schien. Mit dem „Mills-Archiv", der Performance „Alles, was ich weiß" oder auch der Publikation „Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte" setzte der gebürtige Regensburger in den letzten Jahren weitere spektakuläre und teils auch sehr nachdenkliche Aktionen in seiner Stadt um.

Das bisherige Schaffen von Florian Toperngpong sollte in der Ausstellung „Position R9" resümierend dargestellt werden. Die Ausstellungsreihe „Position R" präsentiert alljährlich Regensburger Künstlerinnen und Künstler in Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts für Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung der Universität Regensburg.


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Kurz vor der Eröffnung kam dem Ausstellungsprojekt jedoch der „Bayerische Zentral-Fonds für Kunst und Kultur (BZFKK)" in die Quere. Als Ersatz vermittelte er den ominösen Aaron Aachen, für den Florian Toperngpong bereits an seinem Buch „Aus dem Papierkorb der Weltgeschichte" mitgewirkt hatte, ein – nach eigenen Worten – „kauziger Papierjäger, der der Welt abhandengekommen ist". Er bot sich an, seine Sammlung „100 Fundstücke, die die Welt erklären" in der Städtischen Galerie zu zeigen und deren Räume in eine Kunst- und Wunderwelt zu verwandeln. Zu guter Letzt gelang es, diese Ersatzausstellung mit den ursprünglich geplanten Performances von Florian Toperngpong in einer einzigartigen Kombination zu verbinden.

Die Ausstellung wird am Freitag, 14. Februar, um 18 Uhr, in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel von Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer eröffnet. Nach einer Begrüßung durch Kulturreferent Wolfgang Dersch spricht Rolf Maria Theuerkauf, Pressesprecher des „Bayerischen Zentral-Fonds für Kunst und Kultur (BZFKK)" einführende Worte zur Ausstellung und ihrer verzwickten Entstehungsgeschichte.

Ab Samstag, 15. Februar, ist die Ausstellung zu den regulären Öffnungszeiten der Städtischen Galerie im Leeren Beutel (Dienstag bis Sonntag, 10 Uhr bis 16 Uhr, geschlossen 25. Februar) zugänglich. Die Ausstellung läuft bis Sonntag, 22. März 2020.

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