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Ehrenamtskarten für Schwandorfer

Ehrenamtskarte Oberbürgermeister Andreas Feller (rechts) überreichte verdienten Bürgern die Ehrenamtskarte und stieß mit ihnen mit einem Glas Sekt an.

Schwandorf. Sieglinde Habinger engagiert sich bei der Lebenshilfe Schwandorf, übernimmt Betreuungen und arbeitet ehrenamtlich als Lese- und Sprachpatin an den Schulen. Dafür erhielt sie nun vom Oberbürgermeister eine Auszeichnung.

Andreas Feller bedankte sich für dieses ehrenamtliche Engagement mit der Überreichung der Ehrenamtskarte in Blau. Neben Sieglinde Habinger empfing der Oberbürgermeister weitere Vertreter von Hilfsorganisationen, um ihnen für ihre Einsatzbereitschaft zu danken. Zu ihnen gehörte auch Josef Fischer von der Rettungshundestaffel Bayerwald, der sich mit seinen Hunden an der Suche vermisster Personen beteiligt.



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Die Tanzlehrerin Alena Nikitin arbeitet für den Jugendtreff mit Kindergruppen und beteiligt sich mit ihnen an Wettkämpfen. Seit fünf Jahren kümmert sich Angela Meischner um eine Flüchtlingsfamilie aus Afghanistan und hilft den Kindern beim Lesen und Schreiben. Die Ehrenamtskarte in Blau erhielten auch drei Mitglieder des Heimat- und Trachtenvereins Stamm. Liane Simbeck, Sebastian Simbeck und Erna Spandl pflegen das Brauchtum und versuchen, die Jugend für Volkstänze zu begeistern.

Michael Hauser engagiert sich beim Technischen Hilfswerk und findet das Schöne am Ehrenamt: „Es tut gut, wenn man Leuten in Not helfen kann". Auch Tobias Prüfling und Christian Sperl sind beim THW aktiv und bekamen die Ehrenamtskarte, die ihnen Vergünstigungen und Rabatte beim Einkaufen, beim Besuch öffentlicher Einrichtungen, bei der Teilnahme an Veranstaltungen oder bei der Einkehr in Gaststätten einräumt. „Es soll ein kleines Dankeschön sein für Ihre ehrenamtliche Tätigkeit", versicherte Oberbürgermeister Andreas Feller den Empfängern, denen er am Montag im Rathaus den Ausweis überreichte. Die Zahl der Inhaber ist mittlerweile auf 196 Bürger angestiegen.

Die Blaue Ehrenamtskarte erhält, wer sich mindestens zwei Jahre lang fünf Stunden pro Woche oder bei Projektarbeiten 250 Stunden jährlich engagiert sowie bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder im Katastrophenschutz aktiv ist. Die Karte ist drei Jahre gültig und muss dann neu beantragt werden. Die höherwertige Ehrenamtskarte in Gold gilt unbegrenzt.

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