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Füracker lobt Arbeit der Staatsregierung

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Regenstauf. Das kleine Karlstein bekam am Donnerstag im Nachgang zum politischen Aschermittwoch hohen Besuch: CSU-Bezirksvorsitzender Albert Füracker, im Hauptamt Finanz- und Heimatminister, besuchte den Ortsverein seiner Partei. Nicht zum ersten Mal, auch im Kommunalwahljahr 2014 war Füracker hier zu Gast.

Bei der Traditionsveranstaltung im Gasthaus Lautenschlager gab es dunkles Bier und Politik gepaart mit bayerischer Musik der Trachtenkapelle Ramspau. Zunächst zapfte Füracker mit zwei Schlägen gekonnt das Fass Bier von T&T an. Schon lange vor dem Eintreffen des Ministers war der große Saal bis auf den aller letzten Platz gefüllt. Besucher, die hier keinen Platz mehr fanden, verfolgten die Veranstaltung in der Gaststube per Videoübertragung. Ca. 200 Zuhörer kamen und wurden von der FFW Karlstein, trotz kurzfristigen Wintereinbruchs, auch verkehrstechnisch optimal betreut.


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Unter den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches begleiteten der Ortsvorsitzende Albert Bauer, der Bürgermeisterkandidat Josef Schindler, MdB Peter Aumer und MdL Sylvia Stiertorfer mit großem Beifall der Zuhörer Füracker in den Saal.

Bürgermeisterkandidat Josef Schindler stellte in kurzen Worten seine Wahlprogrammthemen dar und wie er mit seiner CSU Mannschaft Regenstauf in die Zukunft führen will. In kurzen Grußworten folgten Peter Aumer MdB und Syliva Stierstofer MdL,
die vor allem auf die Kommunalwahl am 15. März eingingen und insbesondere für Josef Schindler und Rainer Mißlbeck als Landrat warben.

Seine Rede startete Füracker mit viel Humor und stellt zuerst einmal die Aufgabe Finanzministers dar: Es sei ein Irrglaube, dass die erste Aufgabe eines Finanzministers sei, Geld zu verteilen. Genau umgekehrt sei es, die erste Aufgabe sei es, das Geld zusammenzuhalten. Er lobte auch seine Beamten. Die Finanzbehörden seien die freundlichsten Behörden. "Sie machen sogar Hausbesuche, wo gibt's das sonst".


Desweitern erklärte Füracker, das für den Neubau/Sanierung der Realschule Regenstauf der Freistaat Bayern ca. 50 % der förderfähigen Kosten übernimmt.


Füracker ging auch auf die Frage eines Sportvereins ein, dass die Übungsleiterpauschale angehoben werden solle.
Beim wirtschaftlichen Betrieb der Vereine habe der Freistaat Bayern vor einem Jahr einen Antrag gestellt, dass der steuerfreie Betrag von 35.000 € auf 45.000 € pro Jahr angehoben werden soll. Das Problem sei laut Füracker, dass der Bundesfinanzminister Olaf Scholz das Thema einfach nicht behandle.

Stattdessen beschäftigte sich Scholz mit Gemeinnützigkeit im Vereinswesen.
"Vereine steuerlich zu benachteiligen, weil sie sich mit ihrem Angebot nur an Frauen oder nur an Männer wenden.
Ich frage mich: Hat Olaf Scholz schon mal etwas von Männergesangsvereinen, dem Katholischen Frauenbund, oder Burschenvereinen gehört?" Mit dieser rhetorischen Frage hatte der Minister die Lacher auf seiner Seite.

Auch auf den erfolgreichen Breitbandausbau kam Füracker zu sprechen. „Bayern ist und bleibt Vorreiter in Europa bei der Breitbandförderung", postulierte er. Der Breitbandausbau laufe in Bayern bereits seit 2014 auf Hochtouren und schreite mit Riesenschritten voran. „Kein Bundesland unterstützt seine Kommunen und damit auch die Unternehmen vor Ort mehr als der Freistaat", macht Füracker deutlich. Die Gemeinden seien aber selbst stark in der Pflicht, den Ausbau voranzutreiben und es "liegt hier auch am Geschick, dies zu tun."


Speziell ging der Minister auch auf die Ortschaft Glapfenberg ein. Er habe selbst in Berlin über diesen Fall verhandelt. Es liege nun bereits ein 1. Angebot vor, wie die Ortschaft erschlossen werden soll. Die Ausschreibung läuft aber noch bis 31.03.2020. Die Vergabe soll im April diesen Jahres erfolgen.

In der anschließenden Diskussion ging der Minister auf die Fragen aus der Zuhörerschaft ein, wo neben Fragen zur Landwirtschaft auch Fragen zum Wasserschutz und zur Rentengerechtigkeit gestellt wurden.

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