Kulturoperative Oberpfalz bei "Museum und Tourismus"

Schwandorf. Zeitgenössische Kunst hat es immer schwer, im ländlichen Raum wahrscheinlich sogar noch mehr als in einer Großstadt. Nichtsdestoweniger haben sich Oberpfälzer Künstler bereits vor 20 Jahren in einer Art Interessengemeinschaft zusammengefunden, der Kulturoperative Oberpfalz, kurz: KoOpf. Im Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf/Fronberg trafen sich nun Vertreter von KoOpf, um ihr diesjähriges Jahresprogramm zu präsentieren.

Der Programmflyer wird in deutscher und tschechischer Sprache veröffentlicht und liegt in den teilnehmenden Kulturhäusern und Museen aus. In diesem Jahr liegen dabei zwei Schwerpunkte vor. Zum einen fungiert Schwandorf als Kulturhauptstadt Bayern Böhmen bei der „Woche der Nachbarn", weswegen der Künstlerkreis auch um einige tschechische Kollegen gewachsen ist. Zum anderen will man das regionale Angebot an zeitgenössischer Kunst enger mit dem Tourismus in der Oberpfalz verweben. 

Dazu bewarb sich KoOpf bei dem Pilotprojekt „Museum und Tourismus", welches die Landesstelle für nicht-staatliche Museen in Bayern zusammen mit der Bayern Tourismus Marketing GmbH ausschrieb. KoOpf erhielt als eines von zehn Projekten den Zuschlag, und so nehmen aus der Region unter anderem das Luftmuseum in Amberg, das Museum SPUR und das Cordonhaus in Cham teil, ebenso wie das Museum Ludwig Gebhard in Tiefenbach und das Oberpfälzer Künstlerhaus in Schwandorf. Dessen Leiterin Christina Lanzl freute sich bei der Präsentation über den regen Zuspruch der Teilnehmer, und der Oberpfälzer Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl fügte hinzu, dass der Bezirk Oberpfalz gerne als Partner zur Förderung der zeitgenössischen Kunst in der Region zur Verfügung steht. Informationen zu einzelnen Projekten und Terminen erhalten Sie unter www.koopf.de.


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