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Bundesentscheid der Feuerwehrjugend im Kreis Schwandorf

Feuerwehr-Sprl-Heinfling Kreisbrandrat Robert Heinfling (rechts) gratuliert dem Vorsitzenden der Kreisjugendfeuerwehren, Christoph Spörl (links), zur Wiederwahl.

Schwandorf/Burglengenfeld. Der Bundesentscheid für den internationalen Wettbewerb der Feuerwehrjugend findet in diesem Jahr erstmals im Landkreis Schwandorf statt. Vom 4. bis 6. September ermitteln die Landessieger auf dem Sportgelände des ASV Burglengenfeld die sportlichste unter den deutschen Feuerwehr-Nachwuchsgruppen.


Ausrichter ist der Jugendfeuerwehrverband Schwandorf. Vorsitzender Christoph Spörl (Maxhütte-Winkerling) sieht in der Vergabe des Bundeswettbewerbs in den Landkreis ein Zeichen der Wertschätzung der Arbeit in den 121 Jugendgruppen mit 1250 Jugendlichen (35 Prozent Mädchen) und 413 Jugendwarten, Helfern und Betreuern. Bei der Jugendwartetagung am Sonntag im Konrad-Max-Kunz-Saal der Oberpfalzhalle untermauerte Spörl seine imponierende Bilanz mit Videos und Bildern. Aushängeschild war im vergangenen Jahr die Feuerwehr Niedermurach, die auch Jugendliche mit Handicap integriert und den ostbayerischen Feuerwehrpreis der Sparda-Bank, dotiert mit 5000 Euro, erhielt.

„Es ist eine Freude, euer Vorsitzender sein zu dürfen", versicherte Christoph Spörl den Vertretern der 72 Feuerwehren, die zur Tagung gekommen waren. Er kündigte das traditionelle Jugendzeltlager vom 29. Juli bis 2. August diesmal in Bergham an. Bei der 28. Auflage im vergangenen Jahr in Schönsee gab es mit über 400 Jugendlichen eine Rekordbeteiligung.



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Stellvertretender Landrat Jakob Scharf zeigte sich beeindruckt von der Nachwuchsarbeit der Feuerwehren im Landkreis. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung sei es wichtig, den Jugendlichen Werte wie Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und Respekt zu vermitteln. Für dritte Bürgermeisterin Martina Englhardt-Kopf fördere die Feuerwehr die Persönlichkeitsentwicklung und die Bereitschaft der jungen Menschen, anderen zu helfen. Der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Peter Neumeier, weiß die Beiträge der Jugendfeuerwehr im KJR-Jahresprogramm zu schätzen. Bezirksjugendwart Heinrich Scharf äußerte sich kritisch zur Arbeit der Kinderfeuerwehren und will „den Auswüchsen" entgegenwirken. Kreisbrandrat Robert Heinfling ist stolz auf die gute Jugendarbeit, sichere sie doch den Fortbestand der Feuerwehren im Landkreis.

Kreisvorsitzender Christoph Spörl steht seit zehn Jahren an der Spitze der Jugendfeuerwehren im Landkreis und wurde bei den Neuwahlen im Amt bestätigt. Zu Stellvertretern wählten die Delegierten Sebastian Meier (Schmidgaden), Peter Beer (Dietldorf) und Karl Striegl (Stein). Neue Schriftführerin ist Tanja Vogel aus Schönsee. Kassenwart bleibt Konrad Spandl (Burglengenfeld).

Nach sechsjähriger Tätigkeit stellte sich Kreisjugendsprecherin Julia Liebl nicht mehr zur Wahl. Um die Nachfolge bewarben sich gleich vier Kandidaten. Das Rennen machte schließlich Corinna Sebast aus Maxhütte-Winkerling. Ihr Stellvertreter ist Sebastian Essert aus Teublitz. Jugendwartesprecher sind Peter Reier (KBM 3/2) und Tobias Sebast (KBM 2/4)

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