Montag, 17.09.2018 - 17:07

Schwandorf: Freizeit-Viertel jetzt mit Kinderland

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Am Brunnfeld könnten - wenn der Ausschuss zustimmt - ein Hotel, Kinderland, Multiplex-Kino, Gastronomie und Büros entstehen.|||| Am Brunnfeld könnten - wenn der Ausschuss zustimmt - ein Hotel, Kinderland, Multiplex-Kino, Gastronomie und Büros entstehen.|||| ||||

Schwandorf. OB Andreas Feller spricht von einem "Vorzeigeprojekt", das eine wesentliche Bereicherung für die Große Kreisstadt, "aber auch für die gesamte Region darstellen wird": Gemeint ist das seit vielen Monaten geplante Freizeit-Viertel am Brunnfeld mit Hotel, Gastronomie, Multiplex-Kino und jetzt neu: einem riesigen Kinderland. Nach vielen Änderungen und Entwicklungen ist der Plan jetzt so weit gediehen, dass er nächste Woche dem Planungsausschuss vorgestellt wird.

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Der Ostbayern-Kurier titelte im Mai 2017 "Neues Freizeit-Viertel für Schwandorf". Im Netz gab es daraufhin viele Reaktionen, sie reichten von gespannter Neugier bis hin zu spöttischem Zweifel. Tatsächlich hat es Wechsel in der Investoren-Riege gegeben, auch die Pläne haben sich geändert. Von Fastfood und Steakhouse ist nun keine Rede mehr. Dafür sollen andere Gastronomie und Büro-Gewerbe kommen. Neu ist ein sehr großer Indoor-Spielplatz, beibehalten wurden die wichtigen Elemente Multiplex-Kino (dem Vernehmen nach mindestens fünf Säle) und ein Hotel, das nach OK-Informationen 80 bis 100 Betten für Touristen bereithalten soll.

Letzterer Aspekt ist Feller besonders wichtig. Der OB sagte auf Nachfrage unseres Nachrichtenportals, dass die Pläne nächste Woche in den Ausschuss gehen - "der entscheidet dann, wie es weitergeht". Das Hotel in Kombination mit den Freizeiteinrichtungen verstärke positiv die "tollen Angebote" aus dem Oberpfälzer Seenland - schließlich müssten auswärtige Besucher der Steinberger Kugel auch irgendwo übernachten können.

Wenn bei diesem Hotel dann auch gleich noch weitere Attraktionen locken - umso besser. Feller freut sich auf Synergie-Effekte. "Strategisch liegen wir hier irgendwo zwischen Adria und Nordsee. Im überregionalen Wettbewerb kann unsere Region gar nicht genug Angebote generieren, um uns in der Konkurrenz mit anderen nach vorne zu bringen."

Warum hat es so lange gedauert? "Entscheidend war für mich, dass sich ein Projektleiter auf Investorenseite gefunden hat, der die Planungen bündelt. Unsere Wirtschaftsförderung war bei dem Prozess die ganze Zeit eng dabei, wir haben da miteinander viel entwickelt", so Feller. Er hofft auf Zustimmung im Ausschuss. Sollte die kommen, wird es noch mindestens ein Jahr dauern, bis die rechtlichen Voraussetzungen für den Spatenstich geschaffen sind. Mit welcher Bauzeit das Multi-Millionenprojekt dann rechnen muss, stehe bislang noch nicht fest.

 

 

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