Infofahrt zur Kultur und alternative Energiegewinnung

Infofahrt zur Kultur und alternative Energiegewinnung

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Wald. Auch in diesem Jahr veranstaltete der Kultur- und Brauchtumsausschuss der Gemeinde Wald, organisiert vom Vorsitzenden Dieter Schwank eine Informationsfahrt für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wald. Das Motto war in diesem Jahr „Kultur und alternative Energiegewinnung“.

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Am Freitagmorgen ging es nach Amberg, dort wurden die Walder, aufgeteilt in zwei Gruppen durch die Stadt Amberg geführt. Sie erfuhren viel über die Geschichte der Stadt Amberg und besichtigten das Kurfürstenbad und die Kneippanlage.

Bild: Die Kneippanlage in Amberg wurde besichtigt.

Dann ging es die Vils entlang, auf der früher Eisen und Salz transportiert wurden. Die Stadtbrille und das ursprüngliche Wasserschloss präsentierten sich im besten Wetter. Der Stadtführer informierte, dass es über 120 Kirchweihen im Jahr im Landkreis Amberg gibt, außerdem auch eine große Dichte an Bergwallfahrten. Die Besucher aus der Gemeinde Wald sahen die Frauenkirche, den Roßmarkt, das Ehhäusl – ein altes Stück Rechtsgeschichte und heute das kleinste Hotel Deutschlands, sowie das Franziskanerkloster, das heute das Stadttheater ist. Auch die Rokokko-Kirche mit einer beeindruckenden Orgelmuschel wurde besucht. Die Stadt Amberg hat 44 000 Einwohner und ist eine Schulstadt mit vier Gymnasien und einer Technischen Hochschule zusammen mit Weiden. Abschließend wurden noch die Basilika St. Martin, der Marktplatz mit Rathaus und die Alte Veste besichtigt.

Im Anschluss ging es nach Ursensollen  in den Erlhof zur Stärkung. Dann ging es weiter nach Trausnitz. Dort wurde das Wasserkraftwerk Reisach besichtigt.

Bild: Eine Pumpe des Kraftwerkes Reisach

Das Kraftwerk gehört zur Kraftwerksgruppe Pfreimd, das zum Konzern GDF Suez mit Hauptsitz in Paris gehört. Die Kraftwerksgruppe Pfreimd wurde von 1951 bis 1961 gebaut und besteht aus drei Speicherseen und drei Kraftwerken. Das Kraftwerk Reisach ging 1955 in Betrieb und ist ein Pumpspeicherkraftwerk. Über sechzig Jahre war es in Betrieb, doch mit der Energiewende 2009 änderte sich die Funktion. Jetzt ist das Kraftwerk auf den Ausgleich im Stromnetz spezialisiert. Morgens, mittags, abends wird das Werk an den Spitzenzeiten zugeschaltet. Es hat ein Umspannwerk auf dem Dach, das ist einzigartig in Europa und das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Außerdem gibt es eine Tunnelanlage mit 6 Kilometer Länge. Den Besuchern wurde der Aufbau der Kraftwerkgruppe an einem Modell erklärt und die Arbeit des Kraftwerks. Es kann auch ein eigenes Stromnetz aufbauen. Es folgte eine Führung durch das gesamte Gebäude, die in der Leitwarte, dem Herz des Kraftwerks endete. 

Bevor es zurück nach Wald ging, gab es noch eine Einkehr im Gasthaus „Zur Alm“ in Atzendorf.


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