Informationsfahrt nach Neualbenreuth, Waldsassen und Windischeschenbach

Informationsfahrt nach Neualbenreuth, Waldsassen und Windischeschenbach

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Der Brauchtums- und Kulturausschuss der Gemeinde Wald lud am Freitag zu einer Infofahrt ein. Am Morgen ging es mit dem Bus in die nördliche Oberpfalz, wo Einrichtungen des Bezirks der Oberpfalz besichtigt wurden.

Während der Fahrt begrüßte Dieter Schwank, Organisator und Vorsitzender des Brauchtums- und Kulturausschuss, die Teilnehmer. Die Fahrt konnte zu einem günstigen Preis angeboten werden, da sie vom Bezirk Oberpfalz und der Gemeinde Wald bezuschusst wurde. Erste Station für die 39 Teilnehmer war das Sibyllenbad in Neualbenreuth. Dort wurden die Walder von Werkleiter Gerhard Geiger begrüßt. Er erzählte von der Historie des Hauses, dessen Träger ein Zweckverband ist. 1689 wurde eine Mineralwasserquelle in Neualbenreuth entdeckt. 1968 planten private Investoren das erste Heilbad. Das Projekt scheiterte jedoch noch einer Investition von 30 Millionen Euro. 1978 sicherte sich der Bezirk die Heilquellen  und 1989 wurde das Badehaus Maiersreuth eröffnet.

Seitdem wurde das Bad immer wieder erneuert und vergrößert. Mehrere Millionen Euro investierte der Bezirk in das Heilbad. Im Durchschnitt besuchen täglich 800 Gäste das Bad, zu dem auch ein sieben Hektar großer Kurpark gehört. Neben dem Mineralwasser gibt es in Neualbenreuth auch Radonwasser, das entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Im Anschluss ging es in einem Rundgang durch die Badehalle und den medizinischen Bereich. Bürgermeister Hugo Bauer dankte Dieter Schwank und den Mitgliedern des Ausschusses für die Idee, diese Fahrt anzubieten und dabei die Region vorzustellen.

Weiter ging es nach Waldsassen, wo in der Klostergaststätte Haus St. Joseph zu Mittag gegessen wurde. Nach der Stärkung gab es eine Führung in der Bibliothek des Klosters Waldsassen. Hier werden 6000 Bücher aufbewahrt. Am Wertvollsten sind jedoch die Schnitzereien von Karl Stilp, die zwischen 1704 und 1726 entstanden sind. Die Besucher erfuhren Interessantes über die Holzfiguren, die man so vielleicht nicht in einem Kloster erwartet. Auch die Deckengemälde aus dem Jahr 1724 beeindruckten mit ihren Perspektiven.

Nach einer kurzen Stippvisite in der Basilika, die gerade saniert wird, ging es weiter nach Windischeschenbach in das GEO Zentrum. Dort erfuhren die Walder etwas über das Kontinentale Tiefbohrprogramm der Bundesrepublik Deutschland und konnten sich einen Eindruck über das Ausmaß dieses Projektes machen. Geowissenschaftler bohrten dort mit 9101 Metern das tiefste Loch der Erde in hartem kristallinem Festgestein.


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