87C996DC-AD89-497F-9B74-F1DEF7B3D863 Fotonachweis: Fabian Kaiser

Schwandorf/Regensburg.  Jeder kennt sie - Märchen wie Schneewittchen, Rotkäppchen, der Froschkönig oder Aschenputtel. Am 26. Februar 2021 ist „Erzähl-ein-Märchen-Tag" und an diesem Tag soll man sich gegenseitig Märchen vorlesen oder erzählen. Daran erinnern die Johanniter. 


Märchen sind bei Kindern nach wie vor sehr beliebt. Fantasiefiguren, Zauberer, Feen, Gut und Böse, all diese Charaktere beeinflussen seit Jahrhunderten die Leben und Moralvorstellungen von Menschen und begleiten sie ein Leben lang. Auch in so mancher Not halfen sie den Menschen und schenkten Kraft und Glauben.

„Wenn Kinder in Geschichten durch Charaktere oder Vorkommnisse Parallelen zu sich selbst erkennen, fangen sie bereits im frühen Alter damit an, sich mit diesen Vorbildern zu identifizieren", weiß Sylvia Meyer, Sachgebietsleitung Kindereinrichtungen der Johanniter in Ostbayern.

Nicht nur Vermittlung von Werten und Normen, wie Moral, Mut, Liebe, Ehrlichkeit und Herzlichkeit, ist ein positiver Effekt, der wie durch „Zauberhand" durch Märchen erfüllt wird, sondern auch die Gedächtnisleistung und das Sprachgefühl werden durch das Erzählen und Vorlesen von Märchen gefördert. Daher wird regelmäßig in allen Kindereinrichtungen zum Märchenbuch gegriffen.

Vor allem die Volksmärchen der Gebrüder Grimm haben einen hohen Stellenwert eingenommen, da sie nicht nur Kindern, sondern auch Erwachsenen Hoffnung geschenkt haben. Auch haben sie vielen einen Ausweg aus Krisensituationen gezeigt und aufgefordert, Lösungen aus teilweise sehr großen Problemen zu suchen.

Ihre Attraktivität für Kinder haben die oftmals lehrreichen Geschichten nie eingebüßt. „In der Pandemiephase können den Eltern schon mal die Ideen für sinnvolle Beschäftigungen ausgehen", sagt Sylvia Meyer. „Hier kann das Märchenerzählen oder –vorlesen Abhilfe schaffen. Sehr schön sind auch selbst erfundene Märchen, bei denen die Kinder mitentscheiden können wie die Geschichte weitergeht", rät Meyer.

Die Johanniter in Ostbayern sind Träger von 135 Betreuungsangeboten in der Oberpfalz und in Niederbayern. Neben Kinderkrippen, Kindergärten, Kinderhorten, Waldkindergärten, betreiben die Johanniter in Ostbayern auch Mittags- und Nachmittagsbetreuung an Schulen.

Weitere Informationen zur Kinderbetreuung bei den Johannitern in Ostbayern gibt es bei Sylvia Meyer, Sachgebietsleitung Kindereinrichtungen der Johanniter in Ostbayern, unter 0941 46467-188.