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Jubel und einige Pfiffe beim Söder-Besuch

Jubel und einige Pfiffe beim Söder-Besuch

3 Minuten Lesezeit (546 Worte)

Regensburg. Mit Spannung erwartet und leicht verspätet ist Ministerpräsident Dr. Markus Söder am Dienstagnachmittag am Regensburger Dultplatz eingetroffen. Begrüßt von Finanzminister Albert Füracker, MdB Peter Aumer, MdL Sylvia Stierstorfer, MdL Dr. Franz Rieger, JU-Kreisvorsitzendem Michael Lehner und den örtlichen Parteifreunden wie Land- oder Bezirkstagskandidaten zeigte sich Söder sehr volksnah. Im Zelt gab es neben Jubel auch einige Pfiffe.

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Auf dem Weg ins Hahn-Zelt schüttelte er viele Hände, begrüßte einige Schaustellerfamilien und ließ sich von seinen Anhängern feiern. Autogramme, Selfies oder nur ein kurzes Gespräch versuchten die Dultbesucher auf dem Weg ins Bierzelt von ihrem Idol zu ergattern. Unter den Jubelstürmen der über 2000 Anhänger zu den Klängen des Defiliermarsches marschierte Söder dicht umringt von seinen Anhängern ins Bierzelt ein.

Dr. Franz Rieger begrüßte den Ministerpräsidenten und die vielen Zuhörer in seinem Grußwort, anschließend warb Finanzminister Füracker lautstark für seine CSU. Dabei hob er den Stellenwert der Oberpfalz für ganz Bayern immer wieder hervor. Jede Woche ein Prozent aufholen, das sei in den nächsten sieben Wochen zu schaffen, zeigte sich Füracker zuversichtlich und kämpferisch.

Dann kam Dr. Markus Söder und die Begeisterung der Leute nahm kontinuierlich zu. Weder Söder noch die Anhängerschar ließen sich von den vier oder fünf Störern  die gute Laune nehmen, als diese sich mit Trillerpfeifen mitten im Bierzelt lautstark bemerkbar machten. „Erst hören, dann stören“ konterte Söder. Die Security-Leute und die Polizei waren schnell zur Stelle und schafften die jungen Leute rabiat aus dem Festzelt.

Söder redete sich danach in Ekstase. Bayern gehe es gut und besser als jedem anderen Land in Deutschland. “Wir wollen, dass das so bleibt. Kein Land ist so vorbereitet auf die Herausforderungen der Zukunft wie Bayern. Jeder weiß, dass die Welt sich dreht, weiter dreht und verändert, nicht automatisch zum Einfacheren. Daher braucht es eine stabile starke Kraft und eine, die auch in der Lage ist, die Richtung vor zu geben.“

Die meisten anderen Parteien seinen laut Söder entweder destruktiv oder anbiedernd. Söder wäre für ein Fernsehduell offen, doch keiner traue sich zu, Verantwortung zu übernehmen, ja selbst auch Ministerpräsident zu werden. „Wir übernehmen permanent Verantwortung und wollen das auch in der Zukunft tun."

Mit Baukindergeld oder der Eigenheimzulage möchte Söder laut seiner Aussage Familien fördern, aber auch mit dem Familiengeld zur Betreuung der Kinder zu Hause. Weiterhin müsse man den Mittelstand stärken. Söder sagte, „Wir reden immer von den ganz Armen und den Superreichen, aber nicht von denen, die arbeiten und in ganz normalen Verhältnissen leben. Wir müssen mehr für diese Menschen tun, sie sind es, die unser Land tragen.“

Zur Flüchtlingsfrage sagte Söder, „Menschen, die zu uns kommen, soll man helfen, diese müssen sich aber an unsere Regeln halten. Wer die Sprache nicht lernt oder Randale macht, der soll das Land schnell wieder verlassen.“ Bei alldem dürfe man die eigenen Leute im Land nicht vergessen.

Die aktuell schlechten Umfragewerte ließ Söder außen vor. Dies hätte zu der tollen Stimmung im Zelt irgendwie auch nicht gepasst. Einen original Regensburger Regenschirm und ein vergoldetes Bruckmandl - ein echtes Unikat, so Michael Lehner -  wurden Söder überreicht. Die Veranstaltung endete traditionell mit dem Singen der Bayern- und der Deutschlandhymne. Dicht umringt von den inzwischen zur Bühne strömenden Anhängern kämpfte sich Söder durch die Sympathiewelle immer wieder Autogramme schreibend oder zum gemeinsamen Foto innehaltend dann zu seinem Auto.

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