Jura-Werkstättler besuchten Forst-Azubis

Jura-Werkstättler besuchten Forst-Azubis

2 Minuten Lesezeit (344 Worte)

Vilshofen. „Forst kann auch sozial!“ – Das ist entsprechend dem Leitbild der Bayerischen Staatsforsten Fakt für die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld. Und so überlegten sie sich, was außerhalb des täglichen Arbeitslebens noch alles wichtig sei. Denn ihnen war die Aufgabe gestellt worden, Projekte „Zum Thema Wald und Soziales“ zu benennen, die von ihnen eigenverantwortlich erarbeitet und auch durchgeführt werden sollten. Schnell waren die Auszubildenden beim Thema Gesellschaft und der Integration.

Nicht neu für sie, hatten sie doch bereits vor einigen Monaten ein gemeinsames Projekt mit Migranten durchgeführt. Diesmal nahmen sie Kontakt auf mit Verena Heilmann von den Jura-Werkstätten, welche die Idee begrüßte. Bei einer kleinen Führung durch den Betrieb in Amberg erhielten die Auszubildenden der Bayerischen Staatsforsten „tiefgehende“ Eindrücke. In den folgenden Wochen hieß es nun für sie zu erarbeiten, wie der gemeinsame Tag gestaltet würde, Am vergangenen Dienstag war es dann soweit, man traf sich im Ausbildungsbetrieb des Forstbetriebs Burglengenfeld, dem Vilstalzentrum Vilshofen zum Kennenlernen.

Anzeige

Im Wald zeigten die Azubis dann ihr Können beim Fällen und der Aufarbeitung von Bäumen. Gemeinsam wurden anschließend dann auch junge Bäume gepflanzt. Bei verschiedenen Spielen wie dem „pfundigen Sägespiel,“ dem „Blätter angeln“ oder beim „Baumstammpuzzle“ kam dann so richtig Spaß und Freude auf. Ein gemeinsames Essen im Vilstalzentrum und anschließend auch Kaffee und Kuchen rundete den Erlebnistag für die Besucher aus den Jura-Werkstätten ab. Freude und Dankbarkeit habe ihnen dieser Tag vermittelt, so Verena Heilmann.

Vor dem Vilstalzentrum begrüßten die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld mit stellvertretendem Forstbetriebsleiter Erwin Graf (Zweiter von rechts) die Besucher aus den Amberger Jura-Werkstätten.

Die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld, zufrieden mit dem Ablauf der Begegnung, wollen die Verbindung weiter vertiefen, „da diese Art von Begegnung vielfältige und nachhaltige Eindrücke hinterlässt“. Die Forstlehrlinge, fasste abschließend stellvertretender Forstbetriebsleiter Erwin Graf zusammen, sollen nicht nur für sie reine Forstwirtschaft ausgebildet werden, sondern auch mit den Problemen und Ansprüchen der Gesellschaft in Berührung kommen. Und er betonte: „Die Gesellschaft ist neben der Ökologie, der Ökonomie und den Mitarbeitern ein wichtiger Bestandteil der Leitphilosophie der Bayerischen Staatsforsten“. Diese Aufgabe versuchten die Auszubildenden des Forstbetriebs Burglengenfeld zu erfüllen.  


Updates abonnieren Abo beenden Drucken

Ähnliche Beiträge

By accepting you will be accessing a service provided by a third-party external to https://ostbayern-kurier.de/

Advertorial

16. Januar 2022
Kreis Regensburg
Region
Advertorial
Aufhausen. "Wenn Sie mich fragen, was der Sinn unserer Arbeit hier im Team ist, sag ich Ihnen ganz klar: Der Kunde!" Armin Ebenhöh, Geschäftsführer des Autohauses Weißdorn, hat mit dieser Philosophie viel erreicht: Skoda führt sein Unternehmen als Gr...
Anzeige

Newsletter bestellen

Bitte wählen Sie aus, wie Sie von uns hören möchten:

Sie können sich jederzeit abmelden, indem Sie auf den Link in der Fußzeile unserer E-Mails klicken. Informationen zu unseren Datenschutzpraktiken finden Sie auf unserer Website.

We use Mailchimp as our marketing platform. By clicking below to subscribe, you acknowledge that your information will be transferred to Mailchimp for processing. Learn more about Mailchimp's privacy practices here.

Anzeige