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KDFB Fischbach feiert 40-jähriges Jubiläum

KDFB Fischbach feiert 40-jähriges Jubiläum

3 Minuten Lesezeit (517 Worte)

Vor 40 Jahren, am 19. November 1975, gründeten 30 Frauen unter der Initiative von Pfarrer Josef Denk, als Nachfolgeverein des Christlichen Müttervereins, den Katholischen Frauenbund Fischbach. Pater Alfred Lindner und Stadtpfarrer Adolf Schöls zelebrierten den Jubiläumsgottesdienst.

Eingangs weihte Pater Lindner eine Erinnerungskerze. Die Zahl 40 habe im Christentum hohen Stellenwert und werde daher auch als Heilige Zahl bezeichnet, so Lindner. Ein Rückblick sei die beste Sprache der Zukunft, man könne in Ruhe zurückschauen, nachdenken und schließlich in Ruhe in die Zukunft blicken. Hauptthema seiner Predigt widmete er dann den Tugenden der Familie. Musikalisch umrahmte den Festgottesdienst der Kirchenchor Fischbach. Gefeiert und geehrt wurde dann ganz weltlich im Gasthaus Roidl.

Die Vorsitzende des Fischbacher Frauenbundes, Wilhelmine Hiltl, hielt neben den Grußworten auch einen kleinen Rückblick zur Geschichte des Frauenbundes Fischbach. Der Stadtpfarrer und Fischbacher Pfarradministrator Adolf Schöls lobte die Initiativen des Frauenbundes, ohne dessen Aktivitäten, Zusammenkünfte und Unterstützungen vor Ort so manche Veranstaltungen es so nicht geben würde. Nach grundlegenden Erläuterungen der Abkürzung des „KDFB“ und der Feststellung, dass man vieles den Frauen zu verdanken habe, bat er, nicht nachzulassen und sich weiter in die Kirche einzubringen. Sein Fazit zum Schluss: „Ohne Frauenbund bist´ halt ein armer Hund“.

Gründungsvorsitzende, so Wilhelmine Hiltl, war von 1975 bis 1977 Maria Lottner. Es folgte ihr Rosa Schnobrich aus Neubäu bis zum Jahre 1998; seitdem steht Wilhelmine Hiltl dem Fischbacher Frauenbund vor. Vielfältige Aktivitäten des Frauenbundes listete Hiltl auf. Dazu gehörten Frauenfasching, Weltgebetstag der Frauen, Palmbüschelverkauf, Maifeiern und Maiandachten, Oktoberrosenkranz, Adventsfeiern, Frauenfasching, Mithilfe bei der Bewirtung und Betreuung der Seniorennachmittage aber auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz. Dazu zählten viele Ausflüge, Theaterbesuche und weitere Aktivitäten.

Besonders im Wohltätigkeitsbereich sind die Mitglieder des Fischbacher Frauenbundes großzügig. So erhielten in den letzten 15 Jahren der Kindergarten Fischbach 1.900 Euro, die Kirchenverwaltung eine Spende von 1.400 Euro für die Renovierung der St. Nepomuk Kapelle, 500 Euro zur Renovierung des Kreuzes am „Scharrerstadel“ und jeweils 500 Euro für die Anschaffung der Mariensäule im Kirchhofbereich und 500 Euro an Kuno. Weiterhin profitierten die Naabwerkstätten, Tsunamiopfer, die Ministranten beim Soli-Brot-Verkauf, Kuchenverkauf für die Mission sowie Frauenhaus und Kinderhospiz.

Für die Gründungsmitglieder hatte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Birgit Kainz Goldene Ehrennadeln mitgebracht. Von den 30 Gründungsmitgliedern seien noch 15 am Leben, so Vorsitzende Wilhelmine Hiltl und 12 von ihnen konnten zum Ehrenabend kommen.

Die Goldene Ehrennadel erhielten Herlinde Birk, Barbara Fenk, Fanni Fink, Marianne Gleixner, Berta Heindl, Marga Huf, Leni Hummel, Anna Roidl, Paula Roidl, Berta Schmid, Resi Wolf und Anna Nerl.

Auch Silberne Ehrennadelnwurden durch die stellvertretende Bezirksvorsitzende Christl Schuh an Frauen verliehen, die 20-25 Jahre Mitglied sind.

Im Einzelnen waren dies Elisabeth Drexler (23), Anna Glötzl (23), Theresia Fohringer (23), Erika Biersack (23), Leni Birk (21), Marianne Duscher (21), Margarete Scharf (21), Wilhelmine Hiltl (20), Marianne Schmid (20), Angelika Schmidmeier (20), Olga Schmidmeier (20) und Marianne Ziegler (20).

Bei diesem Anlass überreichte die Vorsitzende wiederum 400 Euro für die Renovierung der St.-Nepomuk-Kapelle an den Kirchenpfleger Gerhard Lang. Für den Kindergarten St. Josef hatte sie ebenfalls 400 Euro angekündigt, die sie dort persönlich vorbeibringen wolle.

Bild: 400 Euro bekam Kirchenpfleger Gerhard Lang von der Vorsitzenden Wilhelmine Hiltl

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