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Regensburg. Das war wohl nichts mit dem Geld. Wie die Polizei mitteilt, kam es am Freitagnachmittag zu einem größeren Polizeieinsatz im Regensburger Norden, weil ein bewaffneter Täter nach ersten Erkenntnissen in einer Bankfiliale Geld gefordert haben soll. Er flüchtete allerdings ohne Beute. Am Samstag nahmen die Beamten nun einen Verdächtigen fest. Auch die Tatwaffe wurde sichergestellt.

Am 05.03.2021 gegen 14:30 Uhr ging ein bislang unbekannter Täter in eine Bankfiliale im Regensburger Norden und forderte unter Vorhalt eines Stichwerkzeuges die Herausgabe von Geld, so die Polizei zu den Details. „Er bemerkte jedoch, dass in der Filiale kein Geld zu erbeuten war und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung.“ Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Nachdem der Täter zunächst unerkannt flüchten konnte, wurde die intensive Fahndung am Samstagmorgen fortgesetzt. Es fand auch eine Anwohnerbefragung statt, wie die Polizei mitteilt. Und schnell stellte sich ein Erfolg ein:

Nicht weit vom Tatort konnte dann gegen 11:30 Uhr ein 42-jähriger Tatverdächtiger von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion aufgrund der Täterbeschreibung erkannt und widerstandslos festgenommen werden. Auch die Tatwaffe wurde zu einem späteren Zeitpunkt an einer anderen Örtlichkeit aufgefunden und sichergestellt.

Der Tatverdächtige wird nun einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die Ermittlungen.