Kinderhausleiterin-Gertraud-Hauser-verabschiedet-Alexander-Spitzer Das Bild zeigt von links Pfarrer Steffen Brinkmann, Bürgermeister Rudolf Seidl, Kirchenpfleger Kurt Schimanek, die scheidende Kinderhausleiterin Gertraud Hauser mit Pfarrvikar Jean-Luc Kalala. Bild: © Alexander Spitzer

Kinderhausleiterin Gertraud Hauser in den Ruhestand verabschiedet

2 Minuten Lesezeit (352 Worte)

Maxhütte-Haidhof. Das Kinderhaus St. Josef in Rappenbügl kann man eigentlich nicht, ohne den Namen Gertraud Hauser zweimal zu unterstreichen, in einem Atemzug nennen.


Nach rund 32 Jahren wurde die langjährige Kindergarten- und später Kinderhausleiterin in den Ruhestand verabschiedet. Den würdigen Rahmen fand man mit einem Gottesdienst in St. Josef.

Wären wohl alle Mädchen und Jungen, die Gertraud Hauser in den 32 Jahren betreut hat, zur Verabschiedung gekommen, dann wäre die Kirche wohl aus allen Nähten geplatzt. Denn bereits seit September 1988 war sie als Erzieherin mit „Leib und Seele" und Kindergartenleiterin in St. Josef in Rappenbügl in Maxhütte-Haidhof beschäftigt.

Kirchenpfleger Kurt Schimanek hatte schon ein wenig Wehmut, als er seinen Rückblick auf die „treue Seele" des Kinderhauses sprach. Angefangen hat alles 1988 mit einem Gruppenraum, in welchem eine Vormittags- und Nachmittagsgruppe betreut wurden. Es entwickelte sich im Laufe der Jahre der Kindergarten zu einem Kinderhaus mit Kinderkrippe und Kindergarten mit rund 63 Kindern.

Kurt Schimanek nannte es „die Meilensteine der baulichen Veränderungen", die immer auch Einfluss auf den Kindergartenbetrieb hatten und die entsprechend von der Leitung organisiert und gemeistert werden mussten. Gertraud Hauser bezeichnete er als „äußerst freundliche, zielstrebige, gewissenhafte, kompetente und engagierte Kindergartenleiterin". Zum Abschied schenkte Kirchenpfleger Kurt Schimanek der Scheidenden die Heilige Familie und wünschte ihr „alles Gute, Gottes Segen und Gesundheit im Ruhestand".

Auch Bürgermeister Rudolf Seidl war zum Gottesdienst gekommen, um Gertraud Hauser zu verabschieden und ihr für ihr überaus großes Engagement zum Wohle der Kinder aus dem Stadtgebiet von Maxhütte-Haidhof ein großes Dankeschön auszusprechen. „In den Jahrzehnten waren Sie vielmehr, als nur eine Erzieherin für die Kinder und eine Chefin für Ihre Kolleginnen: Sie waren eine Institution mit Herz und Verstand, die alle sehr vermissen werden".

Große und beeindruckende Spuren hinterlässt Gertraud Hauser mit ihrer menschlichen Leitung des Kinderhauses „…, die noch lange sichtbar bleiben werden", so Bürgermeister Rudolf Seidl. Er wünschte ihrer Nachfolgerin Cornelia Regnath auch immer stets eine gute Hand für die anvertrauten Kinder.

Bürgermeister Rudolf Seidl verband die beiden Leidenschaften von Gertraud Haus in seinem Abschiedsgeschenk, in dem er ihre Liebe zu dem Tier Esel und ihre Leidenschaft das Wandern verband: in einer Eselwanderung. 

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