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Kirwa- und Vilstalfest in Rieden

Kirwa- und Vilstalfest in Rieden

2 Minuten Lesezeit (369 Worte)

Schon immer verstehen es die Riedener, kräftig zu feiern.  Und so luden sie bei ihrem 44.  Vilstalfest, mit der 14. Kirwa, bereits am Freitag zum zweiten Vilstalfest-Preisschafkopf ein. An 30 Tischen kämpften die Kartler, die bis aus Mittelfranken gekommen waren, um Punkte und Preise zu sammeln.

Am frühen Samstagvormittag ging es ans Aufstellen, des von Elektro-Schuster spendierten Kirwabaums. 33 Meter ist er heuer lang. Technisches Gerät, ein großer Bagger, stand zur Sicherung und Unterstützung, für die mehr als 30 kräftigen Männer bereit, die den Kirwabaum mit Goißn in die Höhe zu hievten. Mit blau-weißen Bändern waren drei Kränze und Spitze von den Kirwamoidln geschmückt, den untersten Kranz zieren, mit den Namen der Kirwapaare, versehene Herzen. Bayrische Rauten, eine Lederhose und „ Rieden 2014“ schnitzten die Kirwaburschen kunstvoll ein. Baummeister Dieter Hofmeister aus Thanheim führte das Kommando: „Auf geht’s, pack ma’s! Hau – ruck!“ hörte man.

Für flüssige Kraftnahrung in Maßkrügen sorgten die Kirwamoidln. Nach knapp eineinhalb Stunden war es soweit, dann wurde der Baum noch verkeilt – fertig.

Am Samstagnachmittag trafen sich die örtlichen Vereine, mit den Fahnenabordnungen, am Rathaus zum Kirchenzug zur Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt.“ Nach dem Festgottesdienst fand die traditionelle Bierprobe am Marktplatz statt, die von der Blaskapelle „St. Georg“ mit schmissigen Melodien umrahmt wurde. Kirwapaare und Blaskapelle voran, ging es nach Bierprobe und Standkonzert zum Festplatz. Die Riedener Böllerschützen ließen es zum Empfang kräftig krachen. Festwirtin Susanne Richthammer begrüßte ebenso,  wie Bürgermeister Erwin Geitner, alle Gäste, die anwesenden Vereine, auswärtigen Kirwapaare und besonders Altbürgermeister Gotthard Färber. „Seit 14 Jahren wird durch die Kirwapaare mit Kirwabaum, Baumaustanzen und Kirwabärtreiben eine alte Tradition wieder belebt“ sagte Geitner und Landtagsabgeordneter Dr. Harald Schwartz betonte „Wir sind stolz auf unsere Feste in der Oberpfalz, besonders in Rieden“.

Gemeinsam mit Brauereichef Josef Winkler und dem Oberkirwapaar 2014, Andrea Dobler und Nicholas Hollweck, tranken alle „auf a super guade Kirwa“. Dann zogen die Stimmungskanonen der Kirwaband „Sappralot“ musikalisch vom Leder, spielten und sangen „A Hirtamadl mog i net“ und träumten von der „Schickeria“ in Schwabing. Die Gäste im Festzelt ließen es sich, bei Winkler-Festbier und Schmankerln aus der Küche von Susanne Richthammer, gutgehen.

Nach Weißwurstfrühstück, Kirwabärtreiben und Seniorennachmittag wird heute Abend der Kirwabaum verlost und „Grögötz Weißbir“ für Kirwagaudi zum Festausklang sorgen.

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