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Konrad Fendl zum 80. Geburtstag

Konrad Fendl zum 80. Geburtstag

3 Minuten Lesezeit (651 Worte)

Seinen 80. Geburtstag feierte der ehemalige Gemeinde- und Stadtrat Konrad Fendl aus Fischbach. Geboren wurde er am 1. März 1936 in Haiderhöf als 1. von 8 Kindern von Barbara und Michael Fendl.

Acht Jahre besuchte er die Volksschule in Fischbach, wobei die 3. Jahrgangsstufe wegen der Kriegswirren Ende 1944 und Anfang 1945 ausfallen musste. 1951 begann er eine Lehre als Siemens-Martin Stahlwerker im Eisenwerk Maxhütte-Haidhof. Nach bestandener Prüfung im Jahre 1953 wurde er dort übernommen und war dort bis zum Ende des Eisenwerkes im Jahre 1990 an mehreren Arbeitsplätzen und Abteilungen tätig.

1963 lernte er bei einer Kirchweih in Haiderhöf seine spätere Frau Anita kennen. Sie heirateten im Jahre 1966 in Fischbach, wohin sie dann auch umgezogen sind. Zwei Söhne wurden geboren und zu seiner Freude kamen bereits fünf Enkelkinder hinzu.

Seit 1951 ist Fendl auch Mitglied bei der IG Metall. 1956 trat Konrad Fendl dem Schützenverein „Stockenfels“ bei und stand diesem auch 33 Jahre lang (1962-1995) als 1. Schützenmeister vor und war auch 25 Jahre stellvertretender Gauschützenmeister. Seit 1996 ist er Ehrenschützenmeister. Unter seiner Regie erfolgte im Jahre 1962 die Fahnenweihe, 1979 das 25-jährige Gründungsfest mit großem Jubiläumspreisschießen, wobei 465 Schützen am Stand waren, 1994 folgte das 40-jährige Gründungsfest des Schützenvereins.

In seiner Amtszeit musste der Schützenstand zweimal neu gebaut werden. 3. Gauschützenmeister war er von 1979 bis 1982, Gaukassenprüfer von 1974 bis 1982 und von 1982 bis 1997 2. Gauschützenmeister. Seit 2000 bis heute ist er Ältestenratsmitglied im Schützengau Bruck. Selektionsleiter und Beisitzer in der erweiterten Vorstandschaft der Schützen für die Sektion Nittenau-Bruck im Landkreissportverband war der Jubilar von 1980 bis 2012 und ist seit 2013 Ehrenvorsitzender der Sektion Nittenau-Bruck.

Auch bei der Feuerwehr zeigte sich Fendl aktiv. Er trat 1961 ein und hat in den 60er und 70er Jahren 4 Löschgruppen und 3 Jugendgruppen ausgebildet und war im Jahre 1977 unter Kommandant Josef Lang maßgeblich am Aufbau der Atemschutzgruppe beteiligt. 1978 folgte ein Atemschutzlehrgang in der Feuerwehrschule in Lappersdorf zum Atemschutzträger. Fendl leitete die Atemschutzgruppe bis 1990. Am An- und Umbau des Vereinsheims an der Schule war er im Jahre1990 maßgeblich beteiligt. 1959 trat er in die SPD ein, war dort in den Jahren 1960 bis 2000 Kassier und von 2006 bis 2008 Vorsitzender, das 100jährige Gründungsfest des Ortsverbandes 2008 fiel in diese Amtszeit. Von 1970 bis zur Eingemeindung war er Gemeinderat bis 1978 in Fischbach und von 1984 bis 1996 Stadtrat in Nittenau.

Nach dem Beitritt im Jahre 1963 zum SV Fischbach engagierte sich Fendl ebenfalls, war mehrere Jahre in der Vorstandschaft und 6 Jahre Kassenprüfer. Viele Stunden investierte er beim Bau der Sportplätze und des Vereinsheims. Stellvertretender Pfarrgemeinderatsvorsitzender war er von 1968 bis 1974 und seit 1982 Mitglied bei der Faschingsgesellschaft „D`Rummlfelser“ wo er stets tatkräftig bei den Aufbauten für den Faschingszug im Feldstadl mitgeholfen hat. Seit 1987 ist er förderndes Mitglied bei der Stadtkapelle und seit 2008 Mitglied beim Pensionistenbund. Aber auch bei der Neugestaltung des Dorfplatzes half er viele Stunden mit.

Ehrungen:

Neben etlichen Ehrungen von den Ortsvereinen, vom Oberpfälzer-sowie Deutschen Schützenbund erhielt er im Jahre 1996 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für „Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern“. Im Jahr 2000 die Bürgermedaille in Silber der Stadt Nittenau, ebenfalls 2000 die Ehrengabe des SPD Unterbezirks Oberpfalz. 2010 das Goldene Ehrenzeichen mit Kranz und Jahreszahl mit Urkunde für mindestens 50jährige Funktionärstätigkeit des Landkreissportverbandes Schwandorf. 2011 folgte die Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft in der IG Metall. Fendl dankte in einer kurzen Ansprache seiner Frau und den Kindern für ihr Verständnis, wenn er abends und an Wochenenden mal wieder auf Sitzungen und Versammlungen weg war. Aber auch im Beruf musste er oft auch an Sonn- und Feiertagen arbeiten.

Die morgendliche Zeitungslektüre mit anschließendem Spaziergang oder eine Radfahrt im Sommer gestalten seine derzeitige Freizeit, aber auch Holzarbeiten, etwas Schießsport und ein gelegentlicher Schafkopf tun ihm gut.

Als Feldgeschworener im Bereich der ehemaligen Gemeinde Fischbach seit dem Jahre 1996 ist er immer noch tätig.

 


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