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Kreis Schwandorf: Behelfskrankenhaus in Oberviechtach geplant, Fallzahl steigt auf 57

3 Minuten Lesezeit (639 Worte)

Kreis Schwandorf. Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie mit steigenden Fallzahlen und einer größer werdenden Zahl an notwendigen stationären Betreuungen plant der Landkreis Schwandorf vorausschauend die Einrichtung eines Behelfskrankenhauses in Oberviechtach. Zum Einsatz kommen soll diese Einrichtung erst dann, wenn die Kapazitäten der anderen Krankenhäuser vollständig ausgeschöpft sind und dort weitere Patienten nicht mehr aufgenommen werden können. Errichtet wird das Notkrankenhaus in leerstehenden Stationen der Asklepios Klinik Oberviechtach.

Für diese notfallmäßig zu errichtende Einrichtung sucht das Landratsamt Ärzte, ausgebildete Krankenpfleger und Krankenschwestern sowie Personen, die mit Verwaltungsaufgaben im Gesundheitssektor erfahren sind. Die Kreisbehörde freut sich auch über Meldungen von Personen, die sich bereits im Ruhestand befinden. Die besondere Betroffenheit hinsichtlich der Zugehörigkeit zur Hochrisikogruppe wird dabei entsprechend berücksichtigt. Interessierte und verfügbare Personen teilen Ihre Bereitschaft bitte telefonisch an 09431 471-620, per Fax an 09431 471-121 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit.

Der Landkreis Schwandorf benötigt derzeit jede Hilfe und bedankt sich bei allen, die ihr Wissen und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Personen, die ihre Bereitschaft mitteilen, werden für weitere Einzelheiten von der Katastrophenschutzbehörde kontaktiert.

HIER GEHT´S ZU DEN INFOS UND ZAHLEN VOM MITTWOCH



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In den letzten 24 Stunden wurden 14 Personen positiv getestet, so dass sich die Zahl der mit Corona Infizierten auf 57 erhöht hat. Betroffen sind eine 28-jährige Frau aus Maxhütte-Haidhof, ein 39-jähriger Mann aus Oberviechtach, zwei Männer aus Burglengenfeld im Alter von 31 und 75 Jahren, ein 50-jähriger Mann aus Wackersdorf, eine 52-jährige Frau aus Bodenwöhr, ein 45-jähriger Mann aus Schwarzenfeld, eine 24-jährige Frau aus Schwarzenfeld, eine 45-jährige Frau aus Neunburg vorm Wald, zwei Männer aus Schwandorf im Alter von 69 und 71 Jahren, eine 40-jährige Frau aus Fensterbach, ein 54-jähriger Mann aus Nittenau, eine 21-jährige Frau aus Teublitz. Weitere positive Fälle am heutigen Dienstag sind leider nicht auszuschließen.

Wegen der Vielzahl der Fälle wird das Landratsamt künftig nur mehr die Zahlen, aber nicht mehr Wohnort, Alter und Geschlecht der Patienten mitteilen. Die Zahl der Patienten, bei denen eine stationäre Behandlung notwendig ist, hat sich auf elf erhöht.

Bürgertelefon auf zehn Plätze ausgeweitet

Das für die Bevölkerung unter der Nummer 09431 471-150 eingerichtete Bürgertelefon zum Coronavirus wurde aufgrund der sehr starken Auslastung erneut ausgeweitet. War man mit vier Plätzen gestartet, die vor einer Woche auf acht aufgestockt wurden, so wurden jetzt zwei weitere Plätze eingerichtet, auf denen gleichzeitig gesprochen werden kann. Um das zu realisieren und dabei auch die gebotenen Abstände zwischen den einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einhalten zu können, wurde das Telefonteam vom ersten Stock des Landratsamtes in das Untergeschoss verlegt. Die Telefonnummer bleibt dieselbe.

Behoben ist eine Unstimmigkeit mit dem Covid-19-Dashboard des Robert-Koch-Instituts. Dort waren bis gestern keine Fallzahlen aus dem Landkreis Schwandorf abrufbar. „Wir haben jeden Tag korrekt gemeldet, manchmal auch zweimal am Tag, aber es gab ein Software-Problem, das jetzt vom Tisch ist", freut sich Pressesprecher Hans Prechtl, der es für wichtig erachtet, dass öffentliche Informationsquellen glaubwürdig sind. „Die Sache ist damit aber abgehakt", leitet er zum nächsten Thema über.

Wertstoffhöfe bleiben auch am Wochenende geschlossen

Solange die von der Bayerischen Staatsregierung verordnete Ausgangssperre gilt, bleibt es dabei, dass die Recyclinghöfe im Landkreis Schwandorf geschlossen bleiben. Absoluten Vorrang hat es, mögliche Infektionswege soweit wie möglich zu unterbinden. Für die regelmäßig anfallenden Abfälle des täglichen Lebens bleibt die Entsorgung vollständig gesichert, da Restmülltonne, Papiertonne und graue und blaue Wertstoffsäcke termingerecht entleert bzw. abgeholt werden. „Große Entrümpelungsaktionen passen nicht in diese Zeit, die von gegenseitiger Rücksichtnahme geprägt sein muss", bittet Prechtl um Verständnis für diese Entscheidung.

Informationen zum Coronavirus sind auf der Homepage https://corona.landkreis-schwandorf.de zusammengefasst.

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