Nordostumgehung_Nittenau

Kreisel bei Muckenbach ab sofort nutzbar

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Ab sofort freie Fahrt auf dem Muckenbacher Kreisel! Am Mittwochvormittag verkündeten Vertreter des Straßenbauamts Amberg-Sulzbach, der Stadt Nittenau und der bauausführenden Firma die weitgehende Fertigstellung der sogenannten „Nord-Ost-Umgehung", der Staatsstraße 2149 Nittenau-Walderbach, Verlegung östlich Nittenau.

​Dipl.-Ing. Henner Wasmuth, leitender Baudirektor am Straßenbauamt, wies auf die Besonderheit dieser Maßnahme hin: Es handle sich um einen fünfarmigen Kreisel, „was nicht so oft vorkommt". Pendlerparkplätze seien hier geschaffen worden, die in der Regel sehr gut angenommen werden. Hier habe sich die Stadt Nittenau dankenswerterweise zur Pflege bereiterklärt. 

Die Nähe zur B 16 stellten für die Verkehrsbeteiligten eine Einschränkung dar, die noch eine Weile anhalten werden. Die Bauarbeiten für die Umgehung hatten im April 2017 begonnen. Fünf Brückenbauwerke seien im Trassenverlauf hergestellt worden. Seit 2018 laufen die eigentlichen Straßenbauarbeiten. Die Kosten belaufen sich auf zirka 6,5 Millionen Euro. In einer ersten Bauphase seien die höhenfreie Verbindung zwischen der Staatsstraße 2150 „Nittenau-Bruck" und der Kreisstraße SAD15/neue Ortsumgehung geschaffen worden. Gleichzeitig hatten auch die Arbeiten am fünfarmigen Kreisverkehr begonnen, dessen Fahrbahn einen Durchmesser von 60 Meter aufweise. Dieser Kreisverkehr stelle künftig auch die Verbindung der Ortsumgehung auch an die B 16 her. 

Die Arbeiten konzentrieren sich nun auf den restlichen Streckenbau. Restliche Erdarbeiten und Arbeiten an den Entwässerungseinrichtungen werden derzeit durchgeführt. Rund 70.000 m³ Erdmassen werden bewegt, teilweise werden sie mit einem Kalk-Zement-Gemisch zum weiteren Einbau verbessert. Als Querungshilfe für Amphibien werden sieben Durchlässe eingebaut. Die Arbeiten seien im Zeitplan, so Wasmuth. Die Gesamtfertigstellung sei für heuer im Oktober vorgesehen. 

Bürgermeister Karl Bley zeigte sich erleichtert über die Schaffung der Umgehung. Er erinnerte an den ersten Spatenstich, der vor drei Jahren, fast auf den Tag genau, am 14. April 2016, erfolgt sei, nach einer langen Vorgeschichte von 20 Jahren. Täglich 600 Lkws und 14.000 Pkws belasteten die Walderbacher Straße enorm. Durch die Umgehung werde hier eine Entlastung geschaffen. Sein Dank galt den Behörden und dem bauausführenden Unternehmen.


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