Krippenkinder werden zu „Ersthelfern von Morgen“

„Da hab ich auch noch ein Aua“, so der kleine Leon aus der Johanniter-Kinderkrippe „Wiesenzwerge“ in Tegernheim und deutet auf einen kleinen Kratzer auf seinem Arm. Seine Kindergartenfreundin Magdalena ist mit einem Pflaster schon zur Stelle. „Genau, nicht die sterile Stelle anfassen“, lobt Erzieherin Tünde Stenka, die an diesem Tag auch als Erste-Hilfe-Ausbilderin für die Kinder da ist.

„‘Ersthelfer von Morgen‘ kann man nicht früh genug werden“, ist sich Einrichtungsleitung Rosi Jaugstetter sicher. Aus diesem Grund gibt es für die „großen“ Krippenkinder, die bald in den Kindergarten wechseln, am Ende jedes Bildungsjahres die Möglichkeit an einem „Ersthelfer von Morgen“-Kurs teilzunehmen und damit zu verinnerlichen: Ich bin zwar noch klein, kann aber trotzdem schon helfen! 

So inspizierten die kleinen Nachwuchshelfer den Verbandskasten ganz genau und suchten die Utensilien auch in ihrem Spielzeug-Arztkoffer. Schon bald waren die Mädchen und Jungen in der Lage, die „Wehwehchen“ ihrer Puppen professionell zu verarzten und sie wieder zu „heilen“. Am Ende bekam jedes der stolzen Kinder eine Urkunde überreicht und somit dürfen sie sich nun offiziell „Ersthelfer von Morgen“ nennen. 

Weitere Informationen zur Johanniter-Kinderkrippe „Wiesenzwerge“ in Tegernheim und Anmeldung bei Krippenleitung Rosi Jaugstetter, unter Tel.: 09403 9529410.