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Kulinarisch verwöhnt

Kulinarisch verwöhnt

3 Minuten Lesezeit (551 Worte)

So richtig schmeckt es eben in Gesellschaft. Das dachten sich auch die vielen Besucher des kulinarischen Abends am Samstag. Bereits am frühen Abend waren die Biertischgarnituren voll besetzt. Doch bevor die Gäste Platz nahmen, ließen sie sich von dem vielfältigen Angebot inspirieren. Herzhaft oder süß, bekanntlich hat der die Qual, der die Wahl hat. Doch auch das bunte Unterhaltungsprogramm lockte.

Mit den idealen Wetterbedingungen war die letzte Unwägbarkeit für den Erfolg des kulinarischen Abends ausgeräumt. Eine mitunter leichte Brise kam gerade den Anbietern von Essen und Getränken zupass, wehte doch der Duft über den Platz und weckte die Gaumenfreuden. Es war die mittlerweile elfte Veranstaltung dieser Art, initiiert von der Werbegemeinschaft der Nittenauer Kaufleute. Die Nittenauer Gastwirte präsentierten ihre Vielseitigkeit und insbesondere die Köche ihre Küchenkunst. Lange Schlangen hatten sich an den Ständen gebildet.

Die acht Wirte und ihre Helfer hatten somit alle Hände voll zu tun, um der Nachfrage Herr zu werden. Herzhaftes und Süßes, aber auch Vegetarisches standen hoch im Kurs. Nicht nur mit ihrem Musikrepertoire, sondern auch mit ihren Späßen und Witzen begeisterte das Duo „Dolce Bavaria“ sein Publikum. In der Hüpfburg in einem geschützten Bereich fühlten sich die kleinen Festbesucher gut aufgehoben. Anlaufstelle für Organisatorisches war das Touristik-Büro mit Leiter Hermann Riedl. In seiner gewohnt souveränen Art beantwortete er die Fragen der Touristen, aber auch so mancher Einheimische hakte nach, vor allem was den zeitlichen Rahmen der verschiedenen Attraktionen betraf. Mit Preisen ausgezeichnet wurden wieder die Festbesucher, die die weiteste Anreise in die Stadt am Regen bewältigt hatten und mitfeierten.

„Die Stimmung ist bestens“, freute sich Bürgermeister Karl Bley bei der Ehrung. Der am weitesten angereiste Gast international heißt Hector Mauricio Torres Rio. Er stammt aus Sucre in Bolivien. Die Luftlinie beträgt 10.732 Kilometer. Der Arzt lebt derzeit in Barcelona und war auf Verwandtenbesuch bei der Familie Zwicknagl in Bodenstein, um seinen kleinen Großcousin kennenzulernen. Für ihn ist es der dritte Besuch in Nittenau, aber der erste Besuch des kulinarischen Abends. Besonders schätze er das Nittenauer Bier und den angebotenen Bierburger. Nicht abgeneigt ist er dem Apfelkuchen. Gefallen habe ihm auch der Ausflug an den Steinberger See. Um Wasser ging es auch bei dem am weitest angereisten Gast auf nationaler Ebene. Ramona Batt aus Freiburg in Baden-Württemberg legte mit ihrem Freund rund 472 Kilometer zurück. Beide sind auf dem Campingplatz in Nittenau untergebracht. Paddeln auf dem Regen macht ihnen Spaß. Für Ramona Batt ist es der zweite Besuch hier in Nittenau. Durch ihren Freund ist sie auf Nittenau gestoßen. Letztes Jahr hat es ihr hier so gut gefallen, dass sie noch einmal kommen wollte. Zufällig fiel der Besuch heuer auf den Termin des kulinarischen Abends. Auch sie genoss dessen besondere Atmosphäre.

Bürgermeister Karl Bley machte auf die Möglichkeit des Besuchs der Geisterwanderung bei einem Aufenthalt im nächsten Jahr aufmerksam. „Sie sind auf jeden Fall herzlich eingeladen.“ An die beiden zu Ehrenden überreichte er jeweils ein Buch über Nittenau. Juliane Denk, zweite Vorsitzende des Touristikvereins Nittenau, dankte ebenfalls für das Kommen und überreichte jeweils einen Likör aus heimischer Produktion an die Gäste.

Zu fortgeschrittener Stunde war es endlich soweit: Den Part des Unterhaltungsprogramms lieferte die Gruppe „Ameno Signum“ aus Neunburg vorm Wald. Die faszinierten mit einer prächtigen Feuershow. Zugabe-Rufe wurden laut. Die Gruppe ließ sich von dieser Begeisterung mitreißen und gab noch einmal alles mit ihren spannenden Einzelvorführungen.


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