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Lärmschutz an der Autobahn

Lärmschutz an der Autobahn

2 Minuten Lesezeit (343 Worte)

Der Lärmschutz ist seit Jahren das vorherrschende Thema im Bereich Verkehr, sei es Bahn oder Straße. Viel getan hat sich hier im Bereich der BAB 93 im Abschnitt zwischen Weiden und Schwandorf. Der Präsident der Autobahndirektion Nordbayern, Reinhard Pirner, stellte zusammen mit seinem Stab am Dienstagnachmittag in Schwarzach bei Nabburg Ergebnisse vor.

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Demnach sei grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Lärmvorsorge und Lärmsanierung. Erstere konnte im Bereich Weiden angewendet werden. Für die Sanierung – im Wesentlichen Fahrbahndeckenerneuerung – wurden Untersuchungen angestellt, die als Problempunkte unter anderem die Bereiche Pfreimd, Nabburg, Traunricht, Kronstetten und Maxhütte auswiesen. Nachdem zur Instandsetzung vom Bundesfinanzministerium mehr Geld zur Verfügung gestellt worden war, entschloss man sich, die Prioritäten nach Betroffenen und dem Haltungszustand der Fahrbahn auszurichten.

So ließen sich die Baumaßnahmen schnell abwickeln, so dass sie im laufenden Jahr abgeschlossen werden können. Dabei kann eine Reduktion des Lärms um etwa drei bis vier Dezibel erreicht werden, was beim Lärmverhalten einer Halbierung des Verkehrs entspreche, hieß es von Seiten der Direktion. Gestartet wurden die Planungen im Jahr 2012. Die für den Straßenbau rekordverdächtig kurze Bauzeit fasste Pirner so zusammen: „Die Projekte waren extrem gut vorbereitet und das nötige Geld war da.“ Dieses Lob ging an den Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, der in Berlin im Verkehrsausschuss sitzt.

Für den Abschnitt zwischen Pfreimd und Schwarzenfeld entfielen Kosten von 31,2 Millionen Euro. Im kommenden Jahr gebe es keine Baumaßnahmen, vielmehr müsse eine neue Dringlichkeitsstudie angefertigt werden analog zum aktuellen Bauabschnitt. So lasse sich auch weiterhin effizient arbeiten, sagte Reinhard Pirner.

Zur Zukunft der Autobahnen sagte Karl Holmeier, es habe vor der erfolgten Grundgesetzänderung viele Gespräche mit der Autobahndirektion gegeben. Diese Änderung sieht vor, dass aus Bediensteten der Direktionen in Bayern solche des Bundes werden. „Es wird eine GmbH geben, die zu 100 Prozent in der Hand des Bundes ist“, so Holmeier. Der Bund kann hierzu noch maximal zehn Tochtergesellschaften gründen. Einer Privatisierung der Autobahnen wurde eine klare Absage erteilt. Auch sollen die weiteren Planfeststellungsverfahren trotz der Veränderungen in der Verwaltung weiterhin in bayerischer Federführung bleiben. „Im Prinzip will man überall das bayerische Modell“, sagte Holmeier.

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