corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Landkreis Schwandorf: 63 neue Infektionen und zwei Todesfälle

3 Minuten Lesezeit (641 Worte)

Schwandorf. Das Landratsamt meldet: Mit 131 Fällen am Freitag, 45 am Samstag und 70 am Sonntag stieg die Gesamtzahl der Infektionen mit dem Corona-Virus auf 10.467. Heute, am Montag, 8. November, haben wir bislang 63 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die zuletzt am 3. November gefallen war, liegt aktuell bei 343,5.


Im Krankenhaus in Burglengenfeld sind ein 81-jähriger Mann und eine 78-jährige Frau verstorben, die beide zu Hause gelebt hatten. Die Zahl der „mit oder an Corona Verstorbenen" erhöht sich auf 175.

Zu bereits mitgeteilten kleineren Ausbrüchen gab es vereinzelte Folgefälle, zum Teil innerhalb der Familie.

Neues Informationsblatt des Gesundheitsamtes

Seit Ende September 2021 zeichnet sich in ganz Deutschland und auch in Bayern wieder ein steigender Trend der Sieben-Tages-Inzidenzen ab, der in der letzten Woche in allen Altersgruppen sichtbar wurde. Die diesjährigen Fallzahlen sind deutlich höher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Zudem ist damit zu rechnen, dass sich im weiteren Verlauf des Herbstes und Winters der Anstieg der Fallzahlen fortsetzen wird. Daher werden die Quarantäneregelungen (siehe dazu unsere Pressemitteilung vom 02.11.2021 „Änderung der Allgemeinverfügung Quarantäne gilt ab heute") und das Kontaktpersonenmanagement angepasst. Ein Strategiewechsel ist erforderlich, da die bisherige aufwändige Ermittlung und Nachverfolgung der Kontaktpersonen von den Gesundheitsämtern nicht mehr zu bewältigen ist. In einem vierseitigen Merkblatt, das wir dieser Pressemitteilung beifügen, haben wir die wesentlichen Änderungen zusammengestellt.

Mehr positive trotz insgesamt weniger Testungen

Das Bayerische Rote Kreuz und die Johanniter Unfallhilfe haben in der vergangenen Woche 773 Testungen an den Schnellteststationen durchgeführt. Dabei wurden 21 positive Schnelltests ermittelt, was einer Positivquote von 2,72 Prozent entspricht. In der Vorwoche wurden 865 Personen getestet, davon 14 positiv, was einer Quote von 1,61 Prozent entsprach. Aufgrund der jüngsten bayernweiten Entwicklungen wird die Zahl der angefragten Schnelltestungen wohl weiter zurückgehen, weil für viele Aktivitäten nur mehr ein PCR-Test ausreicht, soweit nicht ohnehin 2G gilt. Ein Grundangebot für Schnelltestungen im Landkreis wird auf jeden Fall aufrechterhalten werden. Die Teststellen und Termine werden bedarfsgerecht angepasst und sind wie gewohnt tagesaktuell unter www.etermin.net/coronatest abrufbar.

Krankenhaus-Ampel in Bayern ab morgen Rot

Die seit dem 2. September 2021 in Bayern geltende Krankenhaus-Ampel steht ab dem 9. November 2021 auf ROT. Eine eigene Hotspot-Regelung für den Landkreis Schwandorf gibt es nicht und bedarf es aufgrund der landesweiten Regelung auch nicht. Solche lokalen Regelungen wären von der Inzidenz im Landkreis und dem Anteil der im Landkreis belegten Intensivbetten gemäß dem DIVI-Intensivregister, das für Jedermann im Internet frei abrufbar ist, abhängig. Die Frage, ob im Landkreis die Stufe Rot ausgerufen werden müsste, würde sich nur dann stellen, wenn die Ampel in Bayern noch auf Gelb stehen würde.

Welche landeseinheitlichen Folgen die rote Ampel hat, ist der überörtlichen Presse zu entnehmen. Wir verweisen auch besonders auf die Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter den Buttons „Coronavirus" und „Impfzentrum" zusammengefasst.

Information des Gesundheitsamtes zum angepassten Kontaktpersonenmanagement (Stand 08.11.2021)

Aufgrund der aktuellen COVID-Situation hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege (StMGP) die Quarantäneregelungen und die Vorgaben zum Kontaktpersonenmanagement angepasst.

Künftig beschränken sich die telefonischen Ermittlungen des Gesundheitsamtes im Hinblick auf eine etwaige Quarantäne enger Kontaktpersonen auf

Haushaltsmitglieder des Infizierten und

Kontaktpersonen mit Bezug zu Einrichtungen mit besonders gefährdeten Personen (z.B. Heime, Gemeinschaftsunterkünfte, medizinische Einrichtungen, Schulen und Kindergärten) Kontaktpersonen, die nicht Haushaltsmitglieder sind oder keinen Bezug zu Einrichtungen mit gefährdeten Personen haben, werden durch das Gesundheitsamt künftig nicht mehr angerufen. Anstatt dessen werden die Kontaktpersonen durch die COVID-infizierte Person selbst informiert.

Wir bitten demnach die infizierte Person eigenverantwortlich enge Kontaktpersonen über die Infektion und das damit verbundene Infektionsrisiko zu informieren und auf dieses Merkblatt zu verweisen. Außerdem bitten wir die infizierte Person dringend, das positive Testergebnis in die Corona-Warn-App einzupflegen. Die daraus resultierende Warnmeldung für Kontaktpersonen ermöglicht einen kostenlosen Zugang zu einer PCR-Testung (siehe unten). 1. Wer sind „enge Kontaktpersonen"?

Personen, die sich länger als 10 Minuten in der Nähe der infizierten Person aufgehalten haben (Abstand

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