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Landkreis Schwandorf: Ein Todesfall - Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 530,0

3 Minuten Lesezeit (539 Worte)

Schwandorf. Das Landratsamt Schwandorf berichtet: Mit 126 Fällen am Dienstag stieg die Gesamtzahl auf 13.511. Heute, am 1. Dezember, sind bislang 80 neue Infektionen mit dem Corona-Virus bekanntgeworden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank von gestern 583,3 auf heute 530,0. Mit dem Tod eines 83-jährigen Mannes, der zu Hause gelebt hatte, steigt die Zahl der mit oder an Corona Verstorbenen auf 199.


Im Barmherzige Brüder Krankenhaus St. Barbara Schwandorf werden aktuell 34 COVID-Patienten behandelt. 24 liegen auf einer Normalstation, zehn auf der Intensivstation. Von diesen zehn werden sechs invasiv, also mit Tubus beatmet.

Wie sich die Zeiten doch ändern: Im August und September wurde mit Impfanreizen, sei es die Impfmöglichkeit ohne Termin an jedem Ort im Impfmobil oder auch einmal ein Steckerlfisch gewesen, für die Schutzimpfung geworben. Wartezeiten ergaben sich in der Regel nicht. Jetzt, zwei Monate später, haben wir lange Warteschlangen vor allen bayerischen Impfzentren und auch bei den Hausärzten. Die Gründe dafür sind vielfältig und auch in den verstärkt anstehenden Booster-Impfungen, den bundesweit hohen Inzidenzen und den zunehmenden 2G-Regelungen zu sehen.

Unser Impfteam arbeitet weit über die Kapazitätsgrenze hinaus, um den Ansturm zu bewältigen. Wir gehen davon aus, dass mit der Eröffnung unserer Impf-Außenstelle im Globus Schwandorf, die wir mit weiteren Personaleinstellungen an sechs Tagen in der Woche von 9 bis 20 Uhr gleichlaufend mit den Öffnungszeiten des Warenhauses betreiben möchten, noch mehr Ressourcen freigesetzt und Impfdosen verabreicht werden können. Ähnlich wie in unserer Zulassungsstelle wollen wir den Betrieb so regeln, dass Wartende eine Nummer ziehen, damit die Zeit auch durch einen Einkauf überbrückt werden kann und es zu keinem Gedränge kommt. Da Wartezeiten in ganz Deutschland bestehen, wollen die Gesundheitsminister der Länder, dass bald auch in Apotheken, Zahnarztpraxen oder auch Tierarztpraxen gegen das Coronavirus geimpft wird.

1.043 Personen zu einer Erstimpfung bereit – Schutz für sich und andere

Unser Impfzentrum in Nabburg hat in den letzten sieben Tagen 2.100 Impfungen verabreicht, und zwar 400 Erst-, 400 Zweit- und 1.300 Booster-Impfungen. Im selben Zeitraum haben die Hausärzte 6.245 Mal geimpft, und zwar 643 Erst-, 406 Zweit- und 5.196 Booster-Impfungen.

Nach 879 Personen in der Vorwoche waren es in den letzten sieben Tagen also 1.043 Personen, die erkannt haben, dass eine Impfung das wirksamste Mittel ist, das wir gegen Corona haben und sich demzufolge zu einer Erstimpfung entschließen konnten. Wer sich nicht impfen lässt, führt dafür meist weltanschauliche, politische, naturwissenschaftliche oder physiologische Gründe an. Sollten medizinische Zweifel der Grund für eine beharrliche Impfverweigerung sein, empfehlen wir dringend, das Gespräch mit einem Arzt des Vertrauens zu führen, der eine persönliche Risiko-Nutzen-Abwägung zwischen einer etwaigen Impfreaktion oder einer Corona-Erkrankung gewiss besser machen kann als die ein oder andere Fundstelle in den sozialen Netzwerken. Zwischenzeitlich wurden Millionen von Menschen in Deutschland geimpft und über keinen Impfstoff oder kein Arzneimittel ist so viel bekannt wie über die Vakzine gegen Corona. Wer sich gegen das Coronavirus impfen lässt, übernimmt Verantwortung und schützt sich selbst und andere. Eine Impfung gegen das Corona-Virus schützt vor einem schweren Verlauf, auch wenn es trotz vollständigem Impfschutz gelegentlich zu Infektionen – sogenannten Impfdurchbrüchen – kommen kann. Diese verlaufen im Regelfall aber deutlich milder, als eine Covid-19-Infektion ohne Immunisierung. Die Oberpfälzer Covid-Intensivbetten sind fast ausnahmslos mit Ungeimpften belegt.

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter den Buttons „Coronavirus" und „Impfzentrum" zusammengefasst.

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