corona-Gerd-Altmann-pixabay Symbolbild: © Gerd Altmann, pixabay

Schwandorf. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vermelden heute eine Gesamtzahl an Corona-Infektionen von 8.368 und eine Inzidenz von 11,5.


Während die Inzidenz dahingehend aussagekräftig ist, dass sie von Freitag bis Sonntag bei 12,2 und heute bei 11,5 liegt, ist bei der absoluten Fallzahl zu beachten, dass diese die Zahl der täglichen Neuinfektionen nicht lückenlos widerspiegelt. Am Samstag haben wir drei Fälle gemeldet, gestern keinen. Die Fälle vom Samstag finden zwar Eingang in die Berechnung der Sieben-Tage-Inzidenz, erhöhen aber nicht die Gesamtzahl, da das LGL im Zuge von Nachermittlungen andere, länger zurückliegende Fälle gestrichen hat. Es bestätigt sich, worauf das LGL in seiner Homepage seit einem Jahr hinweist, nämlich, dass die 7-Tage-Inzidenz nicht über die Aufsummierung der jeweils neu berichteten Fälle der vergangenen sieben Tage berechnet werden kann. Ebenso wenig kann die Inzidenz aus der Differenz zweier Gesamtfallzahlen berechnet werden, die sieben Tage auseinanderliegen.

Auch heute geben wir zum Wochenanfang eine kurze Übersicht über die Aktivitäten der Hilfsorganisationen Bayerisches Rotes Kreuz und Johanniter Unfallhilfe an den Schnellteststationen im Landkreis Schwandorf. In der vergangenen Woche wurden insgesamt 1.554 Testungen durchgeführt, wobei in keinem Fall ein positives Ergebnis ermittelt wurde. Erwartungsgemäß hat sich der Bedarf an Schnelltestungen durch die anhaltend niedrigen Fallzahlen und vor allem infolge der Lockerungen und Öffnungsschritte in den letzten Wochen deutlich reduziert. In den letzten drei Wochen entwickelte sich die Zahl der Tests so:

21. Kalenderwoche    5.074

22. Kalenderwoche    3.343

23. Kalenderwoche    1.554

Trotz dieses deutlichen Rückgangs bestätigt sich, dass ein nicht unerheblicher Grundbedarf an Testungen auch bei niedriger Inzidenz und gelockerten Testvorgaben verbleibt. Beispielsweise wurden im Schnelltestzentrum im Sepp-Simon-Stadion in Schwandorf auch in der letzten Woche noch durchschnittlich 83 Testungen am Tag durchgeführt. Häufige Anlässe für Testungen sind aktuell insbesondere Reisen, berufliche Gründe und Krankenhausbesuche. Durch die Schließung einiger privater Teststellen scheint sich der Bedarf an den Teststellen der Hilfsorganisationen auf ein dem Grundbedarf entsprechendes Niveau einzupendeln.

Die Teststelle in Wackersdorf wurde geschlossen, da hier die Nähe zum Testzentrum Sepp-Simon-Stadion weiterhin eine gute Abdeckung des Bedarfes sicherstellt.

Schwerpunkte neben dem Sepp-Simon-Stadion, das an sechs Tagen in der Woche von Montag bis Samstag geöffnet ist, sind die Testzentren in Burglengenfeld, Schwarzenfeld und Wernberg-Köblitz, an denen aktuell mehrfach in der Woche Termine angeboten werden. Daneben gibt es Termine im Sinne wohnortnaher Ergänzungsangebote in Neunburg vorm Wald, Nabburg, Nittenau und Schönsee.

Wie sich die anstehende Kürzung der Vergütung von Schnelltestungen in Apotheken auswirken wird, bleibt abzuwarten.

Alle Schnelltesttermine können unter www.etermin.net/coronatest abgerufen und gebucht werden. Dieser Link ist auch über unsere Landkreishomepage mit nur zwei Klicks erreichbar: „Coronavirus" und „Kostenlose Antigen-Schnelltestungen".

Informationen zu Corona sind in unserer Landkreishomepage unter dem Button „Coronavirus" zusammengefasst.