84A84108-CF07-4C7A-B2DD-5478B6E1C9BC Kinderschwester Karin Borchers vom Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien (links) freute sich über eine 1000-Euro-Spende, die Vertreter des Lions-Clubs Amberg-Sulzbach überbrachten. Von links Schatzmeister Hans Fürnkäs, Clubpräsident Fritz Kammerer und der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks, Peter Rückerl. Bild: Uschald

Amberg. Aus dem Erlös des sehr gut verlaufenen Christbaum- und Lebkuchenverkaufs ist es dem Hilfswerk des Lions-Clubs Amberg-Sulzbach wieder möglich, weitere örtliche Projekte der Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen. So überreichte eine Abordnung des Clubs nun dem Kinderpalliativteam Ostbayern am Klinikum St. Marien eine Spende über 1.000 Euro.


Kinderkrankenschwester Karin Borchers bedankte sich herzlich dafür und stellte den Lions kurz das Team vor.

Das Team besteht aktuell aus zwölf Mitarbeiter/-innen, darunter Ärzte, Kinderkrankenschwestern, eine Psychologin, ein Seelsorger und eine Sozialpädagogin. Betreut werden von Amberg aus Kinder mit einer Erkrankung, die nicht heilbar ist und das Leben des Kindes verkürzen wird. Dies kann ein Kind mit einer schweren angeborenen Erkrankung sein, das die Eltern, wenn auch nur für kurze Zeit, zu sich mit nach Hause nehmen möchten.

Das kann ein Kind oder Jugendlicher mit einer schwersten Behinderung sein, dessen Zustand sich zunehmend verschlechtert und zu dessen weiterer Betreuung die Angehörigen intensive Unterstützung brauchen.

Unter den vom Palliativteam Ostbayern betreuten Buben und Mädchen sind auch Fälle von schwerer chronischen Erkrankung, bei der eine Heilung nicht mehr möglich ist.

„Ziel unserer Versorgung ist es, den schwerstkranken Kindern und Jugendlichen und deren Angehörigen ein möglichst hohes Maß an Lebensqualität im häuslichen Umfeld zu ermöglichen. Um dies zu erreichen stehen die Bedürfnisse des Patienten und seiner Familie stets im Vordergrund", so das Palliativteam.

Es ist am Klinikum St. Marien angesiedelt und 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Es betreut Kinder in der ganzen Oberpfalz und zum Teil bis Oberfranken. Die Allrad-Fahrzeuge des Einsatzteams sind pro Woche etwa 1.000 Kilometer unterwegs.