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Maxhütte vergräbt zehn Millionen Euro

Maxhütte vergräbt zehn Millionen Euro

2 Minuten Lesezeit (373 Worte)

Das ist der dickste Brocken an Investitionen bis zum Jahr 2020: 10 Millionen Euro sollen in den nächsten Jahren in das Maxhütter Kanal- und Wassernetz fließen.

Bereits in der Klausurtagung vom 09. April 2016 hat sich der Stadtrat von Maxhütte-Haidhof mit einem „Sanierungspaket Kanal und Wasser“ befasst und dabei vor allem die Prioritätenlisten für den Bereich Kanal betrachtet.

„Die vielen Kilometer Abwasserrohre müssen unterhalten werden, damit sie ihre Aufgabe, nämlich die geordnete Entwässerung, auch erfüllen können. Regelmäßig werden alle mittels Kameratechnik durchfahren und auf Schäden untersucht. Werden irgendwo Rohrbrüche geortet oder eingewachsenes Wurzelwerk gesichtet, muss überlegt werden, wie sich Schäden sanieren lassen“, so Stadtbaumeister Gerhard Schmid.

Die Ingenieurbüros Preihsl & Schwan aus Burglengenfeld und Weiß aus Neunburg vorm Wald haben gleichzeitig Prioritätenlisten erarbeitet, die abgearbeitet werden müssen. Dabei muss bei den jeweiligen Maßnahmen eine Abstimmung zwischen den Ingenieurbüros erfolgen, um zu gewährleisten, dass im Idealfall Kanal, Wasser und Straße gleichzeitig saniert werden.

Hier handelt es sich um die Schadenklasseneinteilungen des Kanalleitungsnetzes im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof. Ein Gesamtbetrag von 24 Millionen Euro müsste investiert werden, um Kanalnetz zu erneuern. Derzeit sind bis 2020 rund fünf Millionen eingeplant.
Grafik: PREIHSL + SCHWAN Beraten und Planen GmbH

„Ziel eines Sanierungspakets ist es, der vordringlichen Sanierungsaufgabe endlich die notwendige Schubkraft zu verleihen, um das marode Wasserleitungs- und Kanalnetz instand zu setzen“, so Erste Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank.

Die Dringlichkeit und der Umfang der anstehenden Sanierungen erfordern konsequente Umsetzung und Einsatz von Finanzierungsmitteln, da andernfalls die Aufgabe nicht mehr bewältigt werden kann.

Zum Teil ist dies jedoch nicht immer möglich oder notwendig, so dass gerade im Bereich Wasser Maßnahmen getrennt vorgenommen werden können.

„Es müssten derzeit 24 Millionen in den Kanalbau und 20 Millionen in den Wasserleitungsbau gesteckt werden, um auf einen grünen Zweig zukommen“, so 1. Bürgermeisterin Dr. Susanne Plank im Gespräch. „Aber mit 10 Millionen Investition ist die Stadt Maxhütte-Haidhof bereits auf einen guten Weg“.

Für das Jahr 2017 sind die Sanierung im Bereich Abwasser folgende Straßen geplant: Regensburger Straße (Evangelische Kirche bis Stadthalle), Feldholzstraße, Heldstraße, Virchowstraße, Robert-Koch-Straße, Rosenstraße. Auch die Sanierung und Erweiterung des Beckens in Birkenzell (Bauernweiher) sowie der Umbau des Beckens in Roßbach sind mit eingeplant.

Im Bereich Wasserleitungssanierung sind die Regensburger Straße, Robert-Koch-Straße, Heldstraße, Virchowstraße, Oberer Hammerbügl, Unterer Hammerbügl und die Rosenstraße eingeplant.  

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