Mittelschüler schreinerten Sitzgruppen

Mittelschüler schreinerten Sitzgruppen

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Im Rahmen von „Praxis an Mittelschulen“ planten unter Anleitung von Fachlehrerin Anita Hirsch im Technikunterricht die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen in Ensdorf mit Schreinermeister Hubert Fischer Tisch und Bänke für die Aula. Vier der Schüler, die an dem Projekt teilnahmen, so der Schreinermeister, Sascha Huger und Kevin Erler, die bereits ein Praktikum in seinem Betrieb absolvierten, sowie Nadine Domogalla und Maximilian Schimmelpfennig, stellten in der Schreinerei Tisch und Bänke her.

Sie durften dabei eigenständig arbeiten, „was sie machen konnten und durften,“ wurden natürlich auch von Mitarbeiten der Schreinerei unterstützt. Es sollte, so die Entscheidung der achten Klassen, ein Stehtisch mit hohen Sitzbänken werde, Die vier Schüler, so Fischer, arbeiteten sieben mal ein der Schreinerei je zwei Stunden, investierten zum Ende der Arbeit viel Freizeit, einem ganzen Tag von 8 bis 16 Uhr in das Projekt. Sascha Huger, fügte Fischer an, habe dann noch die Möbel gebeizt und geölt, „so dass heute die zeitaufwändig gefertigte Sitzgruppe nun ihren Platz in der Aula der Mittelschule findet“.

Sie betrachte im Hinblick auf die Berufsorientierung diese Arbeit der achten Klassen als äußerst wichtig, betonte Rektorin Helga Gradl. „Die Kinder sind stolz auf ihre Arbeit, das merkt man“ fügte sie an. Ihr Dank gelte Schreinermeister Hubert Fischer, „der viel Zeit und Mühe investierte und mit dem wir auch schon öfter zusammengearbeitet haben“. Für „Praxis an den Mittelschulen“ erläuterte Rektorin Helga Gradl, stelle seit dem 2000 das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst jährlich Mittel zur Verfügung. Mit dem 760 Euro, welche die Mittelschule Ensdorf erhalte, würden Personalkosten für die Finanzierung außerschulischer Fachkräfte vergütet, „die im Auftrag der Schule handwerkliche, künstlerische, musische und hauswirtschaftliche Projekte durchführten“.

Dies bringe durch Verbesserung der Schulausstattung, intensiven Kontakt zu Betrieben und Fachkräften, sowie der Förderung der Schüleridentifikation und des sozialen Miteinanders Vorteile für die Schule. Die Schüler jedoch lernten „praktisches Tun“ im Gegensatz zu theoretischem Lernen, trainierten vernetztes, problemorientiertes Denken und fänden frühzeitig Kontakt zu Fachkräften und Ausbildern. „Eine Zielkorrektur des Berufswunsches ist so möglich durch realistische Begegnung mit der Arbeitswelt“. Den Betrieben aber biete sich die Möglichkeit Schüler kennen zu lernen und gezielt geeignete Auszubildende zu finden.

 


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