C6396E50-3EA4-4E86-9675-45D67003B2E3 Die beiden Vorsitzenden Reichold und Hanisch mit Geschäftsführerin Deutschländer, der neuen Schriftführerin Heike Faltermeier sowie Landrat Franz Löffler und stellv. Landrat Richard Tischler. Aufgrund der Corona-Situation wurde kein Foto mit der gesamten Vorstandschaft gemacht.

Hetzenbach. Der Naturpark Vorderer Bayerischer Wald hat in diesem Jahr ein Großprojekt im Bereich Wanderwege gestartet. 



Am Donnerstagabend fand die Jahreshauptversammlung des Naturparks Vorderer Bayerischer Wald im Hotel Lindenhof in Hetzenbach statt. Vorsitzender Franz Reichold sagte bei seiner Begrüßung, der aktuelle Mitgliederstand liege bei 100.


Neben den Gemeinden aus dem Altlandkreis Roding gehören auch die Schwandorfer Gemeinden Nittenau, Bruck und Bodenwöhr dem Naturpark an. 
Einen besonderen Dank sprach Reichold den ausgeschiedenen Bürgermeistern aus.

Im Anschluss stellte sich Ranger Franz Seilbeck kurz vor, der für den Bereich Roding zuständig ist und zu dessen Aufgaben zum Beispiel auch die Umweltbildung von Kindern und Erwachsenen gehört.

Geschäftsführerin Susanne Deutschländer gab einen umfassenden Bericht über die Aktivitäten im Jahr 2019. Hier war das größte Projekt die Überarbeitung des Wanderwegenetzes. Kassenverwalter Manfred Janker gab den Kassenbericht und die Kassenprüfer Karl Bley und Josef Höcherl bestätigten ihm eine makellose Kassenführung.

Es folgte die Vorstellung des neuen Marken- und Identitätskonzeptes des Naturparks Vorderer Bayerischer Wald und des aktuellen Sachstandes durch Architekt Florian Brunner. Der Verein erhält 100 000 Euro Förderung vom Freistaat, wenn es eine Kofinanzierung durch die Kommunen gibt. Dafür wurde ein förderwürdiges Konzept erstellt. Jede Gemeinde konnte zwei Lieblingswanderwege melden, die dann in das Projekt integriert werden.

Das Erfassen der insgesamt 27 Wanderwege fand bereits statt, jetzt wird an der Vereinheitlichung des Leitsystems gearbeitet. Wilde Männer aus Holz sollen als zentrale Anlaufstellen dienen, dann soll eine Aufwertung der Lieblingswege zur Attraktivitätssteigerung stattfinden.


Hierfür stellte Susanne Deutschländer verschiedene Ideen und Anregungen für die Gemeinden vor. Man wolle die Wege attraktiver machen für alle Altersklassen. Abschließend soll die Fortführung der Informationen online erfolgen. Franz Reichold bat auch die neuen Bürgermeister darum, dass man nicht stehen bleibe, sondern dieses Projekt immer weiterentwickle.


Landrat Franz Löffler sagte, der Naturpark gestalte so, dass es dem Einzelnen gut gefalle. Den
n besonders jetzt in der Pandemie sei die Natur ein guter Ausgleich. Dieser Lebensraum kann Kraft und Motivation geben, deswegen sei die Arbeit des Naturparks so wichtig. Es werde ein erlebbarer Naturraum geschaffen. Man müsse dies für die Menschen noch sichtbarer machen, dies passiere auch mit diesem neuen Projekt. Es freue ihn auch, dass es hier kommunale Zusammenarbeit gebe und es ein nachhaltiges Projekt sei. Die Vielfalt in unserer Heimat sei unbezahlbar.


Der stellvertretende Schwandorfer Landrat Richard Tischler schloss sich diesen Worten an. Es gelinge dem Naturpark die Verbundenheit zur Heimat zu festigen. 


Es folgen die Neuwahlen, bei denen es nur geringe Veränderungen gab. Heike Faltermeier übernimmt das Amt der Schriftführerin. Franz Reichold dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern. Die ausgeschiedenen Kassenprüfer Karl Bley und Josef Höcherl erhielten als Dank einen Weinstock. 


Als Geschäftsführerin wurde wieder Susanne Deutschländer bestimmt. Sie sprach auch über die Maßnahmen 2020, die größtenteils schon durchgeführt sind: wie zum Beispiel die Überarbeitung
des Wegenetzes der Stadt Roding, ein Weg um den Rettenbacher Stausee, der Bootseinstieg Pösing, der Fledermauskeller in Kager oder die Beweidung des Burgberges Zell mit Ziegen. Einer geplanten Erweiterung des Naturparks um die Gemeinden Brennberg und Wiesent hat die Regierung nicht zugestimmt. Mit den Dankesworten des Vorsitzenden endete die Versammlung.

Karl Bley, Josef Höcherl und Manfred Janker erhielten eine Weinstock von Franz Reichold und Susanne Deutschländer.