Neues Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Neues Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus startet am 1. Januar 2017.

MdB Marianne Schieder: Häuser in Maxhütte-Haidhof, Regensburg und Regenstauf können nach Jahreswechsel bisherige Arbeit weiterführen. Neu geförderte Einrichtungen in Wackersdorf und Waldmünchen starten bis spätestens April 2017.

 

„Wir leben Zukunft vor“ – unter diesem Motto geht am 1. Januar 2017 das neue Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus an den Start. Bundesweit rund 550 Einrichtungen wurden ausgewählt und werden für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder freut sich: "Alle schon bisher geförderten Häuser in Maxhütte-Haidhof, Regensburg und Regenstauf werden ihre Arbeit nach dem Jahreswechsel weiterführen können. Neu geförderte Einrichtungen in Wackersdorf und Waldmünchen starten bis spätestens April 2017".

Jedes Mehrgenerationenhaus erhalte einen jährlichen Bundeszuschuss in Höhe von 30.000 Euro. Hinzu kämen 10.000 Euro seitens der Kommune bzw. des Landes. Das Bundesprogramm werde den Mehrgenerationenhäusern jedoch einen flexibleren Einsatz der Fördermittel als Personal- und/oder Sachkosten ermöglichen, informiert die Abgeordnete.

"Die Mehrgenerationenhäuser leisten wertvolle Arbeit für unsere Gesellschaft und sind aus vielen Städten und Gemeinden nicht mehr wegzudenken: Hier treffen sich Jung und Alt, sie lernen voneinander, sind gemeinsam aktiv und machen sich zusammen für ihre Interessen vor Ort stark", betont MdB Marianne Schieder.

Ein weiteres Ziel des neuen Bundesprogramms ist es, gemeinsame Qualitätskriterien für alle Häuser zu entwickeln, zu erproben und einzuführen. Außerdem sollen die Mehrgenerationenhäuser künftig noch flexibler werden, um auf die verschiedenen demografischen Herausforderungen vor Ort reagieren und die richtigen Lösungen finden zu können. Durch enge Abstimmung mit den Kommunen sollen sich die Häuser noch stärker an die lokalen Bedürfnisse anpassen. Orientiert am Sozialraum, gemeinsam mit Partnern und mit der großen Unterstützung der vielen freiwillig Engagierten werden die Mehrgenerationenhäuser ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben.