feuerwehraktionswoche2 Auch drei Personen mussten gerettet werden. Bild: (c) Karin Hirschberger

Neun Feuerwehren übten gemeinsam für den Ernstfall

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Im Rahmen der Feuerwehraktionswoche wurde eine gemeinsame Übung in Süssenbach abgehalten.

​ „Brand einer Scheune in Gschwand bei Süssenbach, 3 vermisste Personen" hieß es am Dienstagabend bei der Übung zur Feuerwehraktionswoche 2019. Mit dieser Maßgabe wurden neun Feuerwehren und der Malteser Rettungsdienst alarmiert. 

Neben den vier Gemeindefeuerwehren Süssenbach, Siegenstein, Mainsbauern und Wald waren auch die Feuerwehren aus Schillertswiesen, Hetzenbach, Zell, Martinsneukirchen und Pfaffenfang im Einsatz. Die örtlich zuständige Feuerwehr Süssenbach traf als Erste an der Einsatzstelle ein und baut eine Wasserversorgung von einem Hydranten auf. Die weiteren TSF-Feuerwehren trafen sich am Sportheim und bauten einen 600 Meter lange Schlauchstrecke bis zum Objekt auf. Außerdem wurde eine Verkehrsabsicherung hergestellt. Die Atemschutztrupps übernahmen den Innenangriff und die Personenrettung. Die geretteten Personen wurden an die Malteser übergeben. 

Nach der Übung dankte KBM Norbert Mezei allen für die Teilnahme an der Übung, man habe damit seine Schlagkraft gezeigt. Er begrüßte auch den Walder Bürgermeister Hugo Bauer und den Altenthanner Bürgermeister Harald Herrmann, sowie KBM Bosl aus dem Nachbarlandkreis Regensburg und er dankt der Familie Gold, dass an diesem Objekt geübt werden durfte. Mezei sprach verschiedene Punkte an: das Freihalten der Gefahrenstelle, die Kommunikation, die Verkehrsabsicherung und die Reserve von Pumpen und Schläuchen. Einsatzleiter Michael Pangerl freute sich, dass so viele an der Übung teilgenommen haben und sprach über die Zeiten. Alles habe gut geklappt, es sei sauber und ruhig gearbeitet worden. 

Andreas Heimerl erörterte die Wasserversorgung, sie wurde gemeinsam aufgebaut, er sei zufrieden. Den Atemschutz und die Personenrettung bewertete Martin Bauer. Mit der Unterstützung der FF Zell habe die FF Wald den Innenangriff durchgeführt, über Kleinigkeiten sollte noch gesprochen werden. Das Fazit war: eine super gelungene Übung. Im Ernstfall seien zwar mehr Feuerwehren am Einsatzort, so Mezei, aber man habe einigermaßen realistisch geübt. 

Bürgermeister Hugo Bauer sagte, das Objekt sei gut gewählt. Es freue ihn, dass die Feuerwehren so gut zusammenarbeiten auch landkreisübergreifend. Er dankte den Teilnehmern, den Führungskräften und der FF Süssenbach für die Vorbereitung.


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